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Neue Behandlungsmethoden der osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 193-197

Neue Behandlungsmethoden der osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen

Stellenwert der Vertebroplastie und der Kyphoplastie

N. Theumann (1), B. Aubry-Rozier (2), M.-A. Krieg (2), O. Lamy (2), C. Schizas (3), J. Duff (4)

(1) Radiologie Clinique Bois-Cerf, Hirslanden-Lausanne, Schweiz; (2) Centre des maladies osseuses, Universitätsspital CHUV Lausanne, Schweiz; (3) Orthopädische Chirurgie – Clinique Cecil, Lausanne, Schweiz; (4) Neurochirurgie – Universitätsspital CHUV Lausanne, Schweiz

Stichworte

Wirbelkörperfraktur, Vertebroplastie, Kyphoplastie, Kyphose, Konsensus CHUV, Wirbelkörperfraktur Liaison Service

Zusammenfassung

Die Wirbelkörperfraktur (WKF) stellt eine Herausforderung für das öffentliche Gesundheitswesen dar. Die Interventionsmethoden an der Wirbelsäule wie Vertebroplastie und Kyphoplastie sind interessante, komplementäre Beiträge zur Behandlung der frakturierenden Osteoporose. Die Erarbeitung eines Konsensus der hauptsächlich Beteiligten an diesen Techniken ist notwendig geworden. Der Vorschlag eines solchen Konsensus der verschiedenen an der Betreuung von Patienten mit WKF Beteiligten ist unumgänglich. Im Hinblick auf die bereits vorliegende Literatur halten wir die Indikation für Vertebroplastie oder Kyphoplastie bei allen Patienten mit schmerzhafter WKF aufrecht. Falls der Patient bereits vor der WKF eine Kyphose aufwies oder falls die aktuelle WKF eine wesentliche lokale Kyphose bewirkt, ist eine Kyphoplastie indiziert. Falls der Patient eine bereits ältere WKF aufweist, deren konservative Behandlung jedoch zu keiner Schmerzlinderung führte, ist eine Vertebroplastie indiziert. In jedem Fall wird eine systematische Bilanz und eine medikamentöse Therapie der Osteoporose vorgeschlagen.

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