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Die Rolle der Wnt-Inhibitoren Sklerostin und Dickkopf-1 bei Erkrankungen des Knochens

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 198-203

Die Rolle der Wnt-Inhibitoren Sklerostin und Dickkopf-1 bei Erkrankungen des Knochens

A. Göbel (1), T. D. Rachner (1), M. Rauner (1), L. C. Hofbauer (1, 2, 3)

(1) Abteilung für Endokrinologie, Diabetes & Knochenerkrankungen, Medizinische Klinik 3, Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden, Dresden; (2) Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Dresden, und Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg; (3) UniversitätsCentrum für Gesundes Altern, Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden, Dresden

Stichworte

Osteoporose, Knochenmetastasen, Osteoblasten, Wnt-Signalweg, Sklerostin, Dickkopf-1

Zusammenfassung

Knochen wird durch die koordinierte Aktivität von knochenresorbierenden Osteoklasten sowie von Osteoblasten, die neue Knochenmatrix produzieren, kontinuierlich umgebaut. Ein gestörtes Gleichgewicht zwischen beiden Zelltypen stellt ein Leitmotiv vieler metabolischer Knochenerkrankungen dar. Hierbei fällt dem Wnt-Signalweg eine zentrale Bedeutung zu. Dieser fördert die Osteoblastogenese und wird durch die Wnt-Antagonisten Dickkopf-1 (DKK-1) und Sklerostin feinreguliert, da sie eine hemmende Wirkung auf die Osteoblastendifferenzierung entfalten. Beide Proteine sind zellbiologisch gut charakterisiert und lassen sich auch beim Menschen mithilfe sensitiver Assays nachweisen und als Biomarker bestimmen. Sowohl DKK-1 und Sklerostin werden in aktuellen präklinischen und klinischen Studien als therapeutische Ansatzpunkte für Erkrankungen des Knochens diskutiert, bei denen es zu einem Verlust von Knochengewebe und einem erhöhten Frakturrisiko kommt.

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