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Knochenmarködem

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 167-175

Knochenmarködem

Pathophysiologie, Bildgebung und Differenzialdiagnose

C. Schäffeler (1), K. Wörtler (2)

(1) Muskuloskelettale Bildgebung, Zentrales Röntgeninstitut, Kantonspital Graubünden, Chur, Schweiz; (2) Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, München, Deutschland

Stichworte

Magnetresonanztomografie, Bildgebung, Knochenmarködem

Zusammenfassung

Der Begriff „Knochenmarködem“ wird in der Diagnostik des Bewegungsapparates häufig verwendet. Er beschreibt typische, ätiologisch aber relativ unspezifische Signalveränderungen des Knochenmarks in der Magnetresonanztomografie (MRT), welche häufig mit Schmerzen und Krankheitsaktivität assoziiert sind. Es wird empfohlen, diesen MRT-Befund als ödemähnliche Signalveränderungen zu beschreiben, da er zwar wie eine Wassereinlagerung imponiert, in histologischen Untersuchungen aber nicht mit einer reinen vermehrten Ansammlung extrazellulärer Flüssigkeit erklärbar ist. Vielmehr sind die zugrundeliegenden Pathologien vielgestaltig, und es bedarf neben der Anamnese und Klinik auch der Kenntnis spezifischer bildgebender Begleitbefunde, um die Ursache dieses pathologischen Bildes einzugrenzen. Dieser Artikel beschreibt die Darstellung des normalen Knochenmarks in der MRT, das typische Erscheinungsbild ödemähnlicher Veränderungen des Knochenmarks und seine Abgrenzung gegenüber zellulären Infiltraten. Verschiedene Konzepte der Entstehung ödem-ähnlicher Signalveränderungen des Knochenmarks werden diskutiert und anhand von Bildbeispielen illustriert.

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