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11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase und Knochen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Glukokortikoide und Knochen

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 4 2016 (235-306)
Seiten: 256-261

11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase und Knochen

M. S. Cooper (1)

(1) Adrenal Steroid Laboratory, ANZAC Research Institute, Concord Hospital, University of Sydney, Concord, Sydney, Australia

Stichworte

Knochen, Kortisol, Osteoblasten, 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase

Zusammenfassung

Der intrazelluläre enzymatische Metabolismus der Glukokortikoide trägt entscheidend zur Glukokortikoidwirkung bei. Die am meisten untersuchten Enzyme des Glukokortikoidmetabolismus sind die 11β-Hydroxysteroid Dehydrogenasen (11β-HSDs). Diese Enzyme können hormonell inaktive Metaboliten wie Kortison und Dehydrokortikosteron in ihre aktiven Metaboliten Kortisol und Kortikosteron umwandeln. 11β-HSDs werden im Knochen und in Knochenzellen exprimiert. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Literatur hinsichtlich der Expression, Aktivität und den funktionellen Folgen der 11β-HSD-Expression im Knochen. Die Enzymaktivität scheint für eine Osteoporose und Frakturen zu prädisponieren. Weiterhin scheint die Empfindlichkeit von Individuen bezüglich einer Glukokortikoidtherapie davon beeinflusst zu sein. Die Anwesenheit dieses Enzymsystems im Knochen eröffnet auch Chancen für neue Therapiemöglichkeiten, um den Knochen vor negativen Effekten der Glukokortikoide zu schützen.

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