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Therapie des Knochenmarködemsyndroms mit antiresorptiven Medikamenten

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochenmarködemsyndrom

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 2 2017 (59-130)
Seiten: 81-86

Therapie des Knochenmarködemsyndroms mit antiresorptiven Medikamenten

U. Maus (1), C. Niedhart (2)

(1) Klinik für Orthopädie und spezielle Orthopädie, Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Pius Hospital, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg; (2) Orthopädische Gemeinschaftspraxis, Heinsberg

Stichworte

Bisphosphonate, Transiente Osteoporose, Denosumab, Knochenmarködemsyndrom

Zusammenfassung

Das Knochenmarködemsyndrom (KMÖS) ist eine teilweise sehr schmerzhafte, selbstlimitierende Erkrankung, bei der ein Ödem vorwiegend im Bereich von Hüfte, Knie oder Sprunggelenk/Fuß auftritt. Die Beschwerden sind teilweise so ausgeprägt, dass eine über die reine Schmerztherapie hinausgehende Behandlung notwendig ist. Die möglichen Optionen reichen von der konservativen Therapie bis hin zur operativen Therapie. Ein Bestandteil der konservativen Therapie können antiresorptive Medikamente sein, für die teilweise sehr gute Ergebnisse vorliegen. Die Auswertung der vorliegenden Literatur zeigte positive Ergebnisse für Alendronat als orales Bisphosphonat, aber auch für Pamidronat, Clodronat, Ibandronat und Zoledronat als i. v.-Bisphosphonate. Die Datenlage zu Ibandronat ist valider als für die anderen Wirkstoffe. Es konnte allerdings für alle Bisphosphonate eine schneller Rückgang der Beschwerden und eine Besserung des kernspintomografischen Befundes nachgewiesen werden. Auch für Denosumab und für Teriparatid, welches allerdings kein antiresorptives, sondern ein osteoanaboles Medikament ist, liegen vergleichbare Ergebnisse vor. Zusammengefasst konnte für die Antiresorptiva eine gute Wirksamkeit beim KMÖS nachgewiesen werden.

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