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Bone bruise als Sonderfall des Knochenmarködems

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochenmarködemsyndrom

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 2 2017 (59-130)
Seiten: 96-99

Bone bruise als Sonderfall des Knochenmarködems

D. B. Hoffmann, W. Lehmann, S. Sehmisch

Stichworte

Knorpelschaden, Knochenmarködem, Bone bruise

Zusammenfassung

Der traumatische bone bruise ist eine Sonderform des Knochenmarködems. Als Ursache werden trabekuläre Mikrofrakturen, Einblutungen, eine reaktive Hyperämie und Nekrosen bei intakter Kortikalis beschrieben. Der bone bruise wird auch als „footprint“ des Verletzungs- bzw. Unfallmechanismus angesehen. Die Diagnostik erfolgt in der Regel durch MRT-Bildgebung. Bone bruise kann isoliert oder als Begleitverletzung auftreten und zeigt sich dann in verletzungstypischen Knochenarealen. Bone bruise ist häufig mit belastungsabhängigen Schmerzen assoziiert, jedoch sind auch asymptomatische Verläufe, besonders bei Sportlern, zu beobachten. Im Vordergrund der Therapie steht die Begleitverletzung. Bei isoliertem bone bruise erfolgt eine symptomatische Therapie mit Analgesie und Entlastung. Die Rückkehr zum vorherigen Aktivitätslevel beträgt durchschnittlich drei Monate. Veränderungen im MRT können auch über zwölf Monate hinaus anhalten. Eine Schädigung des über dem bone bruise befindlichen Gelenkknorpels gilt als sehr wahrscheinlich.

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