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Einteilung der Knochenmarködeme

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochenmarködemsyndrom

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 2 2017 (59-130)
Seiten: 62-66

Einteilung der Knochenmarködeme

U. Maus (1), J. Beckmann (2)

(1) Klinik für Orthopädie und spezielle Orthopädie, Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Pius Hospital, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg; (2) Sportklinik Stuttgart, Stuttgart

Stichworte

Osteonekrose, transitorische Osteoporose, Knochenmarködem, Knochenmarködemsyndrom

Zusammenfassung

Das Knochenmarködemsyndrom ist eine selbstlimitierende Erkrankung mit einem Verlauf über einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten. Die schmerzhafte Erkrankung betrifft überwiegend Hüft-, Knie- und Sprunggelenk und wird mittels MRT nachgewiesen. Abzugrenzen sind Knochenmarködeme aufgrund anderer Ursache, da die korrekte Erfassung der Ätiologie auch für die Therapieentscheidung eine wesentliche Rolle spielt. Die Knochenmarködeme können unterschiedlich eingeteilt werden, wobei eine Einteilung lediglich nach der Lokalisation eine Therapieentscheidung nicht ermöglicht. Daher hat sich mittlerweile die Einteilung in mechanische, ischämische und reaktive/posttraumtische Knochenmarködeme durchgesetzt. In dem vorliegenden Beitrag sollen die verschiedenen Formen der Knochenmarködeme und des Knochenmarködemsyndroms dargestellt und die wesentlichen Kriterien zur Unterscheidung erläutert werden.

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