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Effekte von Teriparatid auf knochenhistologische Parameter bei einer Patientin mit adynamer renaler Knochenerkrankung und Wirbelkörperfrakturen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Kalzium-Phosphat-Stoffwechsel und Knochen

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 3 2017 (131-191)
Seiten: 153-156

Effekte von Teriparatid auf knochenhistologische Parameter bei einer Patientin mit adynamer renaler Knochenerkrankung und Wirbelkörperfrakturen

G. Lehmann, A. Pfeil, G. Wolf

Stichworte

Teriparatid, Knochenumbau, adyname renale Knochenerkrankung

Zusammenfassung

Humanes rekombinantes Teriparatid (1–34) ist ein Knochenaufbau-stimulierendes Peptidhormon. Die Behandlung mit Teriparatid führt zu einer Zunahme der Knochenmineraldichte und zu einer Steigerung des Knochenumbaus. In einer Dosierung von 20 μg – täglich subkutan appliziert – konnte eine Senkung des Frakturrisikos bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose, bei Männern mit idiopathischer oder hypogonadaler Osteoporose und bei Patienten beiderlei Geschlechts mit Glukokortikoid-induzierter Osteoporose nachgewiesen werden. Wir berichten über eine 60-jährige Patientin mit einer chronischen Nierenfunktionseinschränkung im Stadium CKD-MBD 4 und multiplen Wirbelkörperfrakturen auf dem Boden einer adynamen renalen Knochenerkrankung nach Bisphosphonat- und Denosumab-Therapie, bei der die Behandlung mit Teriparatid über 20 Monate zu einer Zunahme des mineralisierten Knochens und des Knochenumbaus führte.

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