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Die bakterielle unspezifische „pyogene“ Spondylodiszitis

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 4 2017 (191-266)
Seiten: 211-218

Die bakterielle unspezifische „pyogene“ Spondylodiszitis

C.-E. Heyde (1)

(1) Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Bereich Wirbelsäulenchirurgie, Universitätsklinikum Leipzig AöR, Leipzig

Stichworte

Therapie, Prognose, Diagnose, Spondylodiszitis

Zusammenfassung

Aus einer Reihe von Gründen nimmt die Häufigkeit der unspezifischen bakteriellen „pyogenen“ Spondylodiszitis zu. Verschiedenste Risikofaktoren und Komorbiditäten erhöhen das Erkrankungsrisiko. Trotz verbesserter und z. T. standardisierter Diagnosealgorithmen erfolgt die Diagnose häufig mit einer gewissen Verzögerung. Je nach Befund und Allgemeinzustand ist eine konservative oder operative Therapie abzuwägen. Eine, wenn möglich gezielte und ausreichend lange Antibiotikatherapie ist obligat, dabei kommt einem Erregernachweis eine hohe Bedeutung zu. Das Ziel der Therapie ist eine Ausheilung der Infektion bei einer gut belastbaren, schmerzarmen bzw. schmerzfreien Wirbelsäule ohne neurologische Defizite. Dafür gibt es heute eine Reihe therapeutischer Ansätze. Trotzdem ist die Erkrankung mit einer erhöhten Mortalität und einer relevanten Morbidität verbunden.

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