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Knochenumbaumarker und ihre klinische Anwendung bei Osteoporose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2009 (Vol. 18): Heft 1 2009 (35-70)
Seiten: 10-15

Knochenumbaumarker und ihre klinische Anwendung bei Osteoporose

Ch. Meier

Stichworte

Osteoporose, Frakturrisiko, Knochenumbaumarker

Zusammenfassung

Im klinischen Alltag steht uns heute eine breite Palette von Knochenumbaumarkern zur Verfügung, die, je nach Stoffwechselvorgang den sie widerspiegeln, in Knochenformations- bzw. Knochenresorptionsmarker eingeteilt werden. Diese biochemischen Indizes können bei korrekter Anwendung und Interpretation zur diagnostischen und therapeutischen Beurteilung von metabolischen Knochenerkrankungen hilfreich sein. Basierend auf Beobachtungs- und Interventionsstudien hat sich gezeigt, dass erhöhte Spiegel von Knochenumbaumarkern, unabhängig von der Knochendichte, mit einem erhöhten Frakturrisiko vergesellschaftet sind. Zudem können Knochenmarker bei der Überwachung einer medikamentösen Behandlung hilfreich sein, um so die Wirksamkeit einer antiresorptiven bzw. knochenanabolen Behandlung sowie die Therapietreue der Patienten zu beurteilen. Im Gegensatz dazu können Knochenmarker nicht zur Diagnose einer Osteoporose herangezogen werden. Um die präanalytische und analytische Variabilität der Messresultate zu verringern, ist eine standardisierte Probenentnahme (Serum oder Urin) sowie die Bestimmung in einem für Knochenmarker spezialisierten Labor unter strenger externer Qualitätskontrolle erforderlich.

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