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Zum Einfluss von Vitamin D und Kalzium auf die muskuloskelettale Gesundheit

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2008 (Vol. 17): Heft 2 2008 (35-102)
Seiten: 39-45

Zum Einfluss von Vitamin D und Kalzium auf die muskuloskelettale Gesundheit

M. Pfeifer, H. W. Minne
Institut für Klinische Osteologie Gustav Pommer und „MedWiss Bad Pyrmont“, Bad Pyrmont

Stichworte

Osteoporose, Vitamin D, Frakturen, Stürze

Zusammenfassung

Bei älteren Menschen (etwa ab dem 65. Lebensjahr) kann eine Supplementation mit Vitamin D (800–1200 I.E. pro Tag) und Kalzium (800–1200 mg pro Tag) dazu beitragen, Stürze und sturzbedingte Knochenbrüche im Sinne einer Primärprävention zu verhindern. Inzwischen liegen hierzu zahlreiche randomisierte, placebokontrollierte und prospektive Doppelblindstudien vor, die zumindest für die Verminderung der Sturzrate eine Meta-Analyse erlauben, so dass nach den Kriterien einer auf Evidenz basierenden Medizin im Hinblick auf die Sturzprävention sowie für die Primärprävention von Schenkelhalsfrakturen von einer Evidenzstärke Grad Ia auszugehen ist, wobei die Wirkung bei Frauen mit einem 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Serumspiegel unter 50 nmol/l besonders gut dokumentiert ist.

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