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Knochenhistologie bei renaler Osteodystrophie

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2008 (Vol. 17): Heft 3 2008 (103-190)
Seiten: 107-111

Knochenhistologie bei renaler Osteodystrophie

G. Lehmann, G. Wolf
Klinik für Innere Medizin III der Friedrich-Schiller Universität Jena

Stichworte

Renale Osteodystrophie, Beckenkammbiopsie, Histomorphometrie

Zusammenfassung

Chronische Nierenfunktionseinschränkungen führen am Knochen zu Stoffwechsel- und Strukturschäden, deren differenzierte Beurteilung vor allem durch die histologische Aufarbeitung von Knochenbioptaten möglich ist. Die internationale Klassifikation unterscheidet vier Formen der renalen Osteodystrophie (ROD). Dabei wird zwischen renalem Hyperparathyreoidismus (Osteitis fibrosa), Osteomalazie, gemischter urämischer Osteodystrophie und adynamer renaler Knochenerkrankung unterschieden. In der Arbeit werden die Methoden der Knochenentnahme und -bearbeitung, typische histologische Befunde sowie die Indikationen zur osteologischen Beckenkammbiopsie dargestellt.

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