Ausgaben

Osteoporosemedikamente – wirken sie auf den Schmerz?

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2008 (Vol. 17): Heft 4 2008 (191-262)
Seiten: 222-224

Osteoporosemedikamente – wirken sie auf den Schmerz?

D. Schöffel
Westpfalz-Klinikum GmbH, Kusel, Abteilung für Rheumatologie

Stichworte

Schmerz, Osteoporose, Raloxifen, Kalzitonin

Zusammenfassung

Die Wirkung der meisten antiosteoporotischen Substanzen auf eine Schmerzreduktion ist nur unzureichend untersucht. Selbst wenn eine Schmerzlinderung beschrieben wird, bleibt unklar, ob die Schmerzlinderung in einer Verminderung der Frakturinzidenz oder in einer direkten analgetischen Wirkung begründet ist. Raloxifen hat wahrscheinlich keine direkte analgetische Wirkung. Für Kalzitonin unterstützen die in-vitro-Daten und die klinischen Daten die Hypothese einer analgetischen Wirkung nach frischen Frakturen; bei Osteoporoseschmerzen ohne frische Frakturen ist die Datenlage inkonsistent. Unter Teriparatid ist eine Schmerzlinderung dokumentiert, die aber eher nicht durch eine direkte analgetische Wirkung verursacht ist. Zu anderen Präparaten wie Strontiumranelat liegen keine Daten zur analgetischen Wirkung vor.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.
S. Scharla

Die Medizinische Welt 2004 55 1: 5-

2.

U. Lange (1), G. Dischereit (1)

arthritis + rheuma 2017 37 6: 407-410

3.

E. K. Stuermer (1, 2), S. Sehmisch (2), F. Daub (2), M. Komrakova (2), M. Tezval (2), K. M. Stuermer (2)

Osteologie 2013 22 4: 290-297



Osteologie 4/2017: Verschiedene Krankheitsformen der Osteomyelitis

Die Knochenmarkentzündung ist ein Krankheitsbild mit verschiedenen Erscheinungsformen und stellt...

Osteologie 03/2017 – Störungen des Knochenstoffwechsels

Der Zusammenhang zwischen Nierenfunktionseinschränkungen und Störungen des Knochenstoffwechsels ist...

Osteologie 2/2017: Knochenmarködemsyndrom

Das Knochenmarködemsyndrom (KMÖS) ist eine teilweise sehr schmerzhafte Erkrankung, überwiegend an...