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Biomechanik der Hüfte und des proximalen Femurs

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2009 (Vol. 18): Heft 2 2009 (73-168)
Seiten: 78-82

Biomechanik der Hüfte und des proximalen Femurs

S. Eberle (1), P. Augat (1)
(1) Institut für Biomechanik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau und der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

Stichworte

Hüftgelenk, Biomechanik, Fraktur, Femur

Zusammenfassung

Die Hüfte spielte in der Evolution des Menschen und die Entwicklung seiner grundlegendsten motorischen Fähigkeiten wie Stehen oder Gehen eine wichtige Rolle. Gerade durch diese Fähigkeiten wird das Hüftgelenk jedoch stark beansprucht und Verletzungen oder Erkrankungen sind besonders störend. Deutlich wird dies bei Arthrose oder hüftnahen Frakturen. Betroffene leiden unter einer teilweise starken Einschränkung der Mobilität und einer verminderten Lebensqualität. Da der Hüfte primär eine biomechanische Funktion zukommt, ist das Verständnis der Biomechanik des Hüftgelenks essenziell. Für die Biomechanik der Hüfte spielen vor allem die um das Gelenk wirkenden Muskeln eine große Rolle. Die Muskelkräfte verursachen Dehnungen im Femur, die für dessen Morphologie entscheidend sind. Um den wirkenden Kräften standzuhalten, optimiert er seine eigene Topologie durch ein an mechanische Reize adaptiertes Knochenwachstum. Wie die Dehnungsverteilung und die entsprechende Topologie im Femur genau aussieht ist Teil vieler Studien. Dieses Wissen ist vor allem dann wichtig, wenn hüftgelenksnahe Frakturen mit Implantaten versorgt werden müssen oder Endoprothesen zum Einsatz kommen.

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