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Maligne Tumoren des Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochentumoren

Ausgabe: Hefte von 2009 (Vol. 18): Heft 3 2009 (169-248)
Seiten: 184-190

Maligne Tumoren des Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter

B. Habermann (1), K. Kafchitsas (1), C. Eberhardt (2), A. A. Kurth (1)

(1) Klinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Universitätsmedizin, Johannes Gutenberg Universität, Mainz; (2) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinikum Hanau

Stichworte

Osteosarkom, Knochentumor, Ewing Sarkom

Zusammenfassung

Primär maligne Tumoren des Skelettsystems stellen im Kindes- und Jugendalter eine Seltenheit dar. Gerade deswegen ist es wichtig, die Diagnose frühzeitig zu stellen, um eine adäquate Therapie einzuleiten. Die häufigsten Vertreter sind das Osteosarkom, seltener das Ewing-Sarkom und das Adamantinom. Das Chondrosarkom ist im Jugendalter auch unter den Tumoren eine Rarität. Die Einführung der neoadjuvanten Chemotherapie hat in der Behandlung des Osteosarkoms und des Ewing-Sarkoms zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit geführt. Zudem kann durch neue Therapieprotokolle oftmals eine Extremitäten-erhaltende Operation durchgeführt werden. Im Rahmen der Tumoroperation ist oftmals eine Resektion angrenzender Gelenke und großer Muskelgruppen erforderlich, sodass postoperativ mit einem funktionellen Defizit gerechnet werden muss. Zur Versorgung der Defekte dienen spezielle Tumorprothesen mit Gelenkersatz. Eine Defektüberbrückung kann allerdings auch über vaskularisierte autologe Transplantate wie etwa ein Fibulatransplantat erfolgen. Eine weitere Möglichkeit mit einer anschließenden, funktionell guten exoprothetischen Versorgungsmöglichkeit bietet die Rotationsplastik. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die genannten Tumoren sowie deren Diagnostik und Therapie geben.

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