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Schwangerschaftsosteoporose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochentumoren

Ausgabe: Hefte von 2009 (Vol. 18): Heft 3 2009 (169-248)
Seiten: 217-220

Schwangerschaftsosteoporose

Therapie mit Teriparatid – drei Fallberichte

D. Winkler (1), R. Theiler (1), M. Kraenzlin (2)

(1) Klinik für Rheumatologie, Stadtspital Triemli Zürich; (2) Facharzt FMH für Innere Medizin und Endokrinologie, Basel

Zusammenfassung

Eine Schwangerschaftsosteoporose ist selten. Da sie aber gelegentlich zu Insuffizienzfrakturen führt, muss beim Auftreten von diffusen muskuloskelettalen Schmerzen in der Schwangerschaft, insbesondere bei Rückenschmerzen und unklaren Schmerzen an der unteren Extremität, als Differenzialdiagnose an sie gedacht werden. Therapieempfehlungen und allgemeine Präventionsempfehlungen existieren nicht. Anhand von drei Fällen wird auch die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie mit Parathormon (Teriparatid) diskutiert. Bei diesen drei vorgestellten Patientinnen mit Schwangerschaftsosteoporose mit Wirbelfrakturen oder Frakturen an anderen Lokalisationen während oder kurz nach der Schwangerschaft führte Teriparatid zu einer Zunahme der Knochendichte und scheint insofern möglicherweise wirksam zu sein.