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Funktionsdiagnostik der Sarkopenie

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Sarkopenie/Hypophosphatasie

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 1 2017 (1-58)
Seiten: 13-17

Funktionsdiagnostik der Sarkopenie

L. Seefried (1), F. Genest (1)

(1) Klinische Studieneinheit, Universität Würzburg, Orthopädische Klinik – König-Ludwig-Haus, Würzburg

Stichworte

Alter, Diagnostik, Sarkopenie, Muskel

Zusammenfassung

Wie der Knochen, so unterliegt auch die Muskulatur kontinuierlichen Umbau- und Adaptionsvorgängen, um so eine permanente Anpassung an wechselnde Einflussfaktoren und Anforderungen und damit die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparat zu gewährleisten. Im Alter begünstigt die verminderte körperliche Aktivität einerseits und sich ändernde metabolische und endokrinologische Rahmenbedingungen andererseits die Entwicklung einer Sarkopenie, wobei im Alltag unter diesem Begriff jenseits des reinen Muskelmasseverlustes auch die für die Patienten entscheidendere Verschlechterung der Muskelkraft und -leistung mitsubsumiert werden. Jenseits einer Quantifizierung der Muskelmasse sind daher funktionelle Untersuchungen essenzieller Bestandteil der Sarkopeniediagnostik. Die Erfassung der Kraft erfolgt meist mittels Handkraftdynamometrie. Alternativen sind die Beinpresse oder die Spirometrie. Der gängigste Test zur Evaluation der Leistung ist die Short Physical Performance Battery (SPPB) mit Erfassung der Gehgeschwindigkeit, einem Aufstehtest und einem Balance-Test, alternativ auch der Timed-up-and-go-Test und der 6-Minute-Walk-Test. Eine interessante Alternative scheint die Erfassung der Sprungkraft und -leistung durch die sogenannte Mechanografie.

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