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Bildgebung des Knochenmarködemsyndroms

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochenmarködemsyndrom

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 2 2017 (59-130)
Seiten: 74-80

Bildgebung des Knochenmarködemsyndroms

D. Müller (1, 2)

(1) Institut für diagnostische und Interventionelle Radiologie, Uniklinik Köln, Köln, Deutschland; (2) Muskuloskelettale Bildgebung, Zentrales Röntgeninstitut, Kantonsspital Graubünden, Chur, Schweiz

Stichworte

Magnetresonanztomografie, Bildgebung, Knochenmarködemsyndrom

Zusammenfassung

Die Bildgebung ist von zentraler Bedeutung bei der Diagnosestellung des Knochenmarködemsyndroms. Die konventionelle Röntgendiagnostik kann eine umschriebene Osteopenie darstellen, die bei der Erstbeschreibung der Erkrankung als „transiente Osteoporose“ namensgebend war. Diese Veränderungen treten jedoch mit einer mehrwöchigen Latenzverzögerung auf. Im Gegensatz dazu kann die Magnetresonanztomografie (MRT) bereits ab Symptombeginn ödemähnliche Veränderungen des Knochenmarks frühzeitig darstellen. Bei Kenntnis des typischen MRT-Befundmusters ist diese primär reversible Erkrankung von anderen mit irreversiblem Verlauf und differentem Therapieregime gut abgrenzbar. Dieser Artikel beschreibt die Befunde des Knochenmarködemsyndroms in den unterschiedlichen Modalitäten der bildgebenden Diagnostik. Den größten Stellenwert in der frühzeitigen Diagnosestellung, der differenzialdiagnostischen Abgrenzung und in der Verlaufskontrolle der Erkrankung hat die Magnetresonanztomografie, deren typische Erscheinungsbilder diskutiert und anhand von Bildbeispielen illustriert werden.

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