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Knochenstoffwechsel nach Nierentransplantation

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Kalzium-Phosphat-Stoffwechsel und Knochen

Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 3 2017 (131-191)
Seiten: 139-144

Knochenstoffwechsel nach Nierentransplantation

R. Fiedler (1)

(1) Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale)

Stichworte

Nierentransplantation, Osteopathie, Fraktur, Osteodensitometrie, Knochenbiopsie

Zusammenfassung

Veränderungen im Knochenstoffwechsel nach soliden Organtransplantationen, insbesondere nach Nierentransplantation, der mit über 2000 Transplantationen pro Jahr häufigsten Form, stellen immer wieder eine Herausforderung für den klinisch tätigen Osteologen dar. Die Besonderheiten der Transplantationsosteopathie (TO) liegen zum einem in der multifaktoriellen Pathogenese (u. a. Medikamente, vor Transplantation bestehende Knochenstörungen, hormonelle und weitere Faktoren) und zum anderen in den eingeschränkten Leitlinien, da nur eine geringe Zahl an evidenzbasierten Studien berücksichtigt werden können. In diesem Übersichtsartikel wird auf die aktuellen Aspekte bezüglich der Ursachen, Leitlinien, Diagnostik und der Therapiemöglichkeiten eingegangen. Im Speziellen soll dabei die Bedeutung der Knochenbiopsie und der Osteodensitometrie als diagnostische Tools und die Behandlung der frakturgefährdeten Patienten im ersten Jahr nach der Transplantation hervorgehoben werden.

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