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Tuberkulöse Spondylitis

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2017 (Vol. 26): Heft 4 2017 (191-266)
Seiten: 219-222

Tuberkulöse Spondylitis

Eine seltene, aber wichtige Differenzialdiagnose des Rückenschmerzes

K. M. Peters (1), M. Jäger (2)

(1) Orthopädie und Osteologie, Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Nümbrecht; (2) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen

Stichworte

Therapie, Diagnostik, Immunsuppression, HIV-Infektion, Tuberkulöse Spondylitis

Zusammenfassung

Die Zahl der tuberkulösen Neuerkrankungen ist in Deutschland inzwischen gering. Bei nicht eingeschränkter Immunkompetenz kommt es nur in etwa 3–5 % aller Tuberkulosefälle zu einer skelettalen Manifestation. Bei immungeschwächten Patienten, wie HIV-Infizierten, Diabetikern oder bei medikamentös indizierter Immunsupression steigt der Anteil der ossären Manifestation einer Tuberkulose aber erheblich an. Deshalb sollte bei jedem immunsupprimierten Patienten mit Rückenschmerzen frühzeitig auch an eine tuberkulöse Infektion gedacht werden.

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