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Die totale Parathyreoidektomie ohne Autotransplantation und Thymektomie

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Ausgabe: Hefte von 2009 (Vol. 18): Heft 2 2009 (73-168)
Seiten: 125-127

Die totale Parathyreoidektomie ohne Autotransplantation und Thymektomie

S. Stracke (1), F. Keller (2), D. Henne-Bruns (3), G. Steinbach (4), P. Würl (3)
(1) Nephrologie der Universitätsklinik Greifswald; (2) Nephrologie der Universitätsklinik Ulm; (3) Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsklinik Ulm; (4) Klinische Chemie der Universitätsklinik Ulm

Stichworte

Niereninsuffizienz, Parathyreoidektomie, VitaminD

Zusammenfassung

Der sekundäre Hyperparathyreoidismus führt zu renaler Osteodystrophie („chronic kidney disease-mineral and bone disorder“ [CKD-MBD]) und progredienten Gefäßverkalkungen. Indikationen für eine Parathyreoidektomie (PTX) umfassen ein Versagen der medikamentösen Therapie bestehend aus Phosphatbindern, aktivem VitaminD und Kalzimimetika sowie eine knochenbioptisch nachgewiesene hyperparathyreoide Knochenerkrankung, sonografisch vergrößerte Epithelkörperchen, pathologische Frakturen, therapierefraktärer Juckreiz und/oder eine Kalziphylaxie. Die PTX kann als subtotale oder totale PTX mit und ohne Thymektomie und mit und ohne Autotransplantation von Nebenschilddrüsengewebe erfolgen. Wir favorisieren die totale Parathyreoidektomie ohne Autotransplantation und ohne Thymektomie. Dieses ist ein sicheres, rezidivarmes und kosteneffektives Verfahren, postoperativ einfach substituierbar und ermöglicht die adäquate Dosierung von aktivem VitaminD.

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