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Aktuelles aus der Osteologie-Redaktion

Osteologie 2/2017: Knochenmarködemsyndrom

Das Knochenmarködemsyndrom (KMÖS) ist eine teilweise sehr schmerzhafte Erkrankung, überwiegend an Hüfte, Knie oder Sprunggelenk, die in vielen Fällen von alleine wieder abheilt. Allerdings gibt es immer wieder Fälle, in denen meist relativ junge Patienten über sehr starke, das tägliche Leben beeinträchtigende Schmerzen klagen. Damit stellt sich Ärzten die Frage nach möglichen und wirksamen Therapien. Eindeutige Empfehlungen zur Behandlung des KMÖS gibt es derzeit nicht. Denn unter dem Begriff versammeln sich verschiedene Krankheitsbilder, denen allein der Knochenschmerz gemeinsam ist, der oft über Wochen oder Monate bestehen bleibt. Entsprechend vielfältig sind die Therapien. Um den „Status Quo“ in der Behandlung des KMÖS im deutschsprachigen Raum zu erfassen, haben die Sektion Osteologie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ein Fallregister initiiert. Dr. med. Thomas M. Randau von der Universitätsklinik Bonn beschreibt in der Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift Osteologie das Konzept des Registers und fasst die bisherige Evidenz zusammen. Zukünftig soll aus den Daten eine Behandlungsempfehlung erstellt werden.