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Monika Leye
Der Entspannungsbegriff in der Methode der Funktionellen Entspannung bezieht sich auf die Grundannahme der Selbstregulationsfähigkeit menschlicher Organismen. Es sind die Bedingungen (Angebote), welche die Methode versucht, bereit zu stellen, damit tonusregulierende Prozesse sich einstellen beziehungsweise körpereigene Vorgänge sich wieder in einen natürlichen Rhythmus „einschwingen“. Als ursprünglich leibpädagogisches Verfahren hat sich die Funktionelle Entspannung sehr bald als Körpertherapiemethode entwickelt. Das Spüren-Lernen, das Identifizieren von Gefühlen, das Beobachten des Denkens und das „Sprache-Finden“ für jegliche Form des Handelns, wird durch die Methode geübt und sie sind wesentliche Voraussetzungen auch für die Veränderungen in psychodynamischen Prozessen. Die Methode zielt in ihrer tiefenpsychologisch orientierten Arbeit auf „leibgetragene“ Entwicklungskorrekturen ab; somit hat sie ein Spezifisches gegenüber psychotherapeutischen und analytischen Verfahren. Eine weitere Stärke der Methode ist ihr phänomenologischer Hintergrund. Der Beitrag gibt Einblick sowohl in die pädagogische Arbeit mit Funktioneller Entspannung als auch Einblick in ihre Anwendung im medizinischen Setting und im Kontext psychodynamischer Arbeit.
Körpertherapie, Psychosomatik, Körperpsychotherapie, Phänomenologie, Entspannung, Leibpädagogik, körperbezogene Psychotherapie
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Hans Fabisch und Karin Fabisch PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2008 12 2: 74-84 | ||
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A. Diefenbacher1, W. Gaebel2 Die Psychiatrie 2008 5 2: 101-108 | ||
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Marius Nickel, Melanie Schatz PDP - Psychodynamische Psychotherapie 2007 6 4: 222-238 | ||