![]() |
|
S. Kobus (1), S. Reich-Schupke (1), P. Altmeyer (1), M. Stücker (1)
(1) Venenzentrum der dermatologischen und gefäßchirurgischen Kliniken, Ruhr-Universität Bochum
Die Schaumsklerosierung stellt ein effizientes und sicheres Verfahren zur Behandlung der Varikose dar. Während bei der Besenreisersklerosierung die Verödung mit flüssigen Sklerosierungsmitteln der Verödung mit Schaum gleichwertig oder überlegen ist, hat die Schaumsklerosierung sich bei den subkutanen Varizen als effektiver erwiesen. Entscheidend für den Erfolg der Sklerosierung bei Stammvarizen ist ein ausreichendes Schaum-Volumen, um die Varize ausreichend gleichmäßig füllen zu können. Da ab einem Schaumvolumen von über 10 ml die Thromboserate stark ansteigt, stößt die Schaumsklerosierung bei Stammvarizen ab einem Durchmesser von 8 mm an ihre Grenzen. Bei Angiodysplasien, vulvären und pudendalen Varizen sowie bei periulzerösen Varizen ist die Schaumsklerosierung oft die einzige Therapiemöglichkeit. Unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur ist die Schaumsklerotherapie eine sichere und einfach anzuwendende Therapie für alle Formen der Varikose, welche bessere Verschlussraten aufweist, als die Sklerosierung in flüssiger Form.
Varikosis, Schaumverödungstherapie, Schaum
| 1. | ||
G. Górski, M. Kielar, P. Porzycki, W. Noszczyk Phlebologie 2003 32 4: 90-95 | ||
| 2. | ||
T. Hofer Phlebologie 2004 33 6: 186-190 | ||
| 3. | ||
B. Geier1, A. Mumme1, G. Asciutto1, B. Marpe1, O. Köster2, L. Barbera3 Phlebologie 2006 35 5: 243-248 | ||