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J. C. Wollmann (1)
(1) Kreussler Pharma, Wiesbaden, Germany
Zahllose Möglichkeiten sind beschrieben, um aus flüssigen Detergenz-Sklerosierungsmitteln Schäume herzustellen. Die drei am häufigsten verwendeten der zahlreichen Techniken wurden gewählt. Sklerosierungsschäume, die mit unterschiedlichen Sklerosierungsmitteln und nach unterschiedlichen Herstellungsbeschreibungen generiert worden waren, wurden detailliert untersucht und ihre physikalischen Eigenschaften festgestellt. Einige der Ergebnisse werden beschrieben. Ergebnisse: Es ist eindeutig, dass das zur Schaumherstellung verwendete Material die Schaumstabilität erheblich beeinflusst, und – damit zusammenhängend – wohl auch Wirksamkeit und Sicherheit. Daher sollte ausschließlich Material verwendet werden, mit dem sich eine gute Schaumqualität sicher erreichen lässt. Aus einer Reihe ganz unterschiedlicher Möglichkeiten zeigte sich das hier beschriebene als das am Besten geeignete. Es sorgt dafür, dass die Qualität des intravenös gegebenen Schaums nur minimal sinkt. Instabile Schäume sind klinisch nicht ineffektiv, denn sie haben immer eine höhere Wirksamkeit als das zugrunde liegende flüssige Sklerosierungsmittel. Stabile Schäume aber benötigen offenbar geringere Injektionsvolumina um das gleiche oder ein besseres physikalisches Ergebnis zu erzeugen. Schlussfolgerung: Auch weil höhere Schaumvolumina mit mehr unerwünschten Nebenwirkungen korrelieren, sollte stets das geringste noch effektive Volumen eines Schaums ausreichender Qualität verwendet werden.
Polidocanol, DSS, Sklerosierungsschaum-Stabilität, Tessari, Natriumtetradecylsulfat
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F. X. Breu, M. Marshall Phlebologie 2003 32 3: 76-80 | ||
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