![]() |
|
H. A. M. Neumann (1)
(1) Department of Dermatology, Erasmus MC, Rotterdam, the Netherlands
Haut, Venen und Beine sind die drei unterschiedlichen Faktoren, welche zusammen den Symptomenkomplex der chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) formen. Hoher Venendruck überträgt sich beim Gehen durch einfache physikalische Gesetze auf die Mikrozirkulation der Haut. Die Kapillaren sind diesem hohen Druck nicht gewachsen, wodurch es zu einem Austritt von Wasser, Erythrozyten und Plasma-Proteinen in das Interstitium kommt. Dies resultiert in Ödemen, Pigmentierung, Entzündungen und Sklerose und letztendlich in Geschwüren. Obwohl es verschiedene Behandlungmöglichkeiten inkompetenter Venen gibt, bleibt die Kompressionstherapie nach wie vor der Grundstein in der Behandlung der CVI. Neben dem Druck der Berührungsfläche ist die Steifigkeit des elastischen Materials entscheidend. Bei einer Erhöhung der Steifigkeit wird der Druckunterschied beim Gehen gesteigert und erhöht den Massage-Effekt der Therapie. Die endoluminale thermische Ablation der varikösen Gefäße ist heutzutage die Therapie der Wahl. Die Kenntnis über das Entstehen und die Weiterleitung der intravaskulären Wärme ist wichtig, um diese Behandlung besser zu verstehen. Neueren Untersuchungen, speziell über die Dampfentwicklung von Wärmequellen im Blut wird große Bedeutung beigemessen. Eine Feinabstimmung dieser physikalischen Parameter ist zur Verbesserung der Behandlungsresultate notwendig.
Mikrozirkulation, Chronisch-venöse Insuffizienz, Hautveränderungen
| 1. | ||
G. Górski, M. Kielar, P. Porzycki, W. Noszczyk Phlebologie 2003 32 4: 90-95 | ||
| 2. | ||
T. Aper (1, 2), C. Puschmann (3), H. Mertsching (3), A. Haverich (3), O.E. Teebken (1, 2) Phlebologie 2004 33 5: 160-165 | ||
| 3. | ||
P. Klein-Weigel, K. Olges, S. Wolbergs, Ch. Köning, R. Brackertz, I. Flessenkaemper Phlebologie 2007 36 3: 151-155 | ||