Risikofaktoren und venöse Thromboembolieprophylaxe bei ambulanten internistischen Patienten
S. K. Haas1, V. Hach-Wunderle2, F. H. Mader3, W. D. Paar4
1Institute for Experimental Oncology and Therapeutic Research, Technical University Munich 2Institute for Vascular Medicine, Frankfurt am Main, 3Nittendorf, 4Medical Department, Sanofi-Aventis Pharma, Berlin, Germany
Zusammenfassung
215 deutsche Hausärzte nahmen an einer prospektiven Registeruntersuchungzur Abschätzung des venösen Thromboembolierisikosbei ambulant versorgten internistischen Patiententeil. Bei 1247 Patienten, die wegen einer akuten internistischenErkrankung einen Hausbesuch angeforderthatten, wurden die Risikofaktoren mit einem standardisiertenFragebogen erfasst. Die ärztlicherseits mit Hilfe einervon 1 bis 10 reichenden Skala subjektiv durchgeführte Risikoabschätzungwurde mit einem objektiven Risiko-Scoreverglichen, der zuvor für Krankenhauspatienten entwickeltworden war und sich dort zur Risikoabschätzung bereits bewährthatte. Es konnte eine weitgehende Übereinstimmungder subjektiven Risikoabschätzung mit dem objektiven Scoregezeigt werden, und auch die daraus abgeleitete Konsequenzeiner adäquaten Thromboembolieprophylaxe reflektierteine hohe Wahrnehmung des Thromboserisikoshausärztlichen Versorgungsbereich. Stichworte
venöse Thromboembolie, Risikofaktoren, Innere Medizin, Prophylaxe