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Colour coded ultrasonography versus D-dimer test in the exclusion of recurrent DVT Interobserver pilot study

Zeitschrift:Phlebologie
ISSN:0939-978X
Ausgabe:2005 (Vol. 34): Heft 1 2005 (1-76)
Seiten:25-29

Colour coded ultrasonography versus D-dimer test in the exclusion of recurrent DVT Interobserver pilot study

G. Madycki, W. Staszkiewicz, A. Wycech
Department of Vascular Surgery and Angiology, Centre for Postgraduate Medical Studies, Bielanski Hospital, Warsaw, Poland

Zusammenfassung

Ziel: Beurteilung der Untersucherabhängigkeit beim Ausschlussrezidivierender TVT mittels farbkodierter Ultrasonographieim Vergleich zu negativen D-Dimer-Spiegeln.Patienten, Methoden: In einer prospektiven, randomisiertenInterobserver-Studie wurden 31 Patienten mit Verdachtauf rezidivierende TVT untersucht. Die D-Dimer-Spiegelwurden am Aufnahmetag und am 5. Behandlungstag bestimmt.Für die D-Dimer-Tests wurden strenge Ausschlusskriterienangewendet. Die sonographischen Untersuchungenwurden unabhängig voneinander von zwei erfahrenenUntersuchern durchgeführt, die für die Ergebnisse derD-Dimer-Tests verblindet waren. Für die Interobserver-Variabilitätbei der Diagnostik der primären TVT wurden dieErgebnisse der Sonographie derselben Patienten untersucht.Die D-Dimer-Tests mit den Sonographieergebnissender beiden Untersucher verglichen, um den Stellenwert derfarbkodierten Ultrasonographie beim Ausschluss der rezidivierendenTVT zu beurteilen. Ergebnisse: Die gesamteInterobserver-Übereinstimmung bei der primären TVT(Diagnose der ersten TVT-Episode) bei der Sonographiewar sehr hoch: durchschnittlicher kappa-Wert von 0,77(0,62-0,88). Die gesamte Interobserver-Übereinstimmungbei der Bestimmung der Lokalisationen neuer thrombotischerVeränderungen (rezidivierende TVT) bei der Sonographiewar sehr schlecht: durchschnittliche kappa-Wertevon 0,096 (-0,08-0,30); dies bedeutet fehlende Übereinstimmung.Die Korrelation für den Ausschluss der rezidivierendenTVT mittels Sonographie bei den beiden Untersuchernund dem negativen D-Dimer-Test war akzeptabel(negativer Vorhersagewert im Durchschnitt 0,76; Variation0,38-1,0), die Interobserver-Übereinstimmung erreichtejedoch erneut keine statistische Signifikanz. Schlussfolgerungen:Die farbkodierte Ultrasonographie ist beider Diagnostik der primären TVT nach wie vor äußerst spezifisch,weist jedoch bei der Diagnostik der rezidivierendenTVT wesentliche Begrenzungen auf – insbesondere beimAusschluss der rezidivierenden TVT-Episode. Der D-Dimer-Test ist zwar in hohem Maß unspezifisch, kann jedoch einäußerst wichtiges Zusatzverfahren für die Differenzierungzwischen einer rezidivierenden TVT und einer Episode einerexazerbierten CVI sein.

Stichworte

Tiefe Venenthrombose, D-Dimer, Ultrasonographie

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