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Traumaexposition bei Jugendlichen? Ein Fallbeispiel

Zeitschrift: Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie
ISSN: 1433-6308
Thema:

Traumatherapie kontrovers

Ausgabe: 2005 (Vol. 9): No. 1
Seiten: 22-

Traumaexposition bei Jugendlichen? Ein Fallbeispiel

Annette Streeck-Fischer

Stichworte

trauma, Adoleszenz, Behandlungsschritte, EMDR

Zusammenfassung

Die Frage, ob Jugendliche mit schweren Posttraumatischen Belastungsstörungen, eingebettet in eine Psychotherapie, einer EMDR-Behandlung ausgesetzt werden sollten, wird grundsätzlich bejaht. Infolge der adoleszenzspezifischen Konflikte, die sich um Autonomie- und Eigenständigkeitsbestrebungen ranken, die mit Sprachlosigkeit und gehandelten Mitteilungen verbunden sind und der instabilen Lebenssituation, in der sich solche Jugendliche in der Regel befinden, sind zunächst therapeutische Schritte der Stabilisierungen und des Ausbaus von Ressourcen notwendig. Die Traumaexposition mit EMDR kommt nicht immer in der Form zu Geltung, wie es wünschenswert wäre, weil sich die Bewältigung aktueller Aufgaben und Konflikte in den Vordergrund schiebt. Anhand eines Fallbeispiels wird die Problematik verdeutlicht.

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