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Sabine C. Herpertz
Ungefähr 15% aller von einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffenen Erwachsenen erfüllen auch die diagnostischen Kriterien für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS); ähnlich hoch ist die Prävalenz einer ADHS bei Patienten mit BPS. Das häufige gemeinsame Vorkommen beider Störungen wirft die Frage nach gemeinsamen ätiologischen Faktoren auf, die bis heute aber wenig untersucht ist, wenn auch naheliegt, dass die im Zusammenhang mit einer ADHS auftretenden zwischenmenschlichen Schwierigkeiten eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung erschweren. Daneben ist die Differenzialdiagnostik zwischen beiden Störungen aufgrund von überlappenden Problemen in Affektregulation und Impulskontrolle anspruchsvoll und sollte eine neuropsychologische Untersuchung vor allem inhibitorischer Funktionen einschließen.
Borderline-Persönlichkeitsstörung, ADHS, Impulsivität, emotionale Labilität, Fähigkeit zur Inhibition
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Dorothee Bernheim; Manuela Dudeck; Anke Limberg; Hans J. Grabe; Harald J. Freyberger; Sven Barnow PDP - Psychodynamische Psychotherapie 2011 10 4: 211-222 | ||
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Jochen Seitz; Kerstin Konrad; Beate Herpertz-Dahlmann PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2011 15 4: 255-262 | ||
| 3. | ||
Sabine C. Herpertz PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2008 12 4: 248-256 | ||