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Hans-Peter Kapfhammer
Der psychopathologische Begriff der Dissoziation wird uneinheitlich gebraucht. Er schließt in einem breiten Verständnis normalpsychologische Phänomene mit ein. Er beschreibt andererseits in einer klinischen Perspektive auch pathologische Phänomene. Dissoziative Störungen sind durch einen teilweisen oder völligen Verlust der integrativen Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der personalen Identität sowie der Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmung der Umwelt gekennzeichnet. Dissoziative Störungen des Gedächtnisses bedeuten eine grundlegende Irritation des Selbstgefühls. Bei der dissoziativen Amnesie kommt es sehr häufig unter dem Eindruck traumatischer Einflüsse zu einer Störung des autobiografischen Gedächtnisses. Die grundlegenden klinischen Aspekte werden dargestellt und im Kontext der vorliegenden neurobiologischen Befunde diskutiert.
trauma, Dissoziation, Selbst, dissoziative Amnesie
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I. Böge Nervenheilkunde 2006 25 9: 753-760 | ||
| 2. | ||
Harald J. Freyberger und Carsten Spitzer PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2002 6 4: 243- | ||
| 3. | ||
Bettina Overkamp; Sandra Helmke-Jaeger PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2010 14 2: 117-125 | ||