Kongress „Neurobiologie der Psychotherapie“ zog 500 Teilnehmer nach Salzburg

Denken, Fühlen und Handeln – Das Gehirn fungiert als Steuerzentrale des Menschen. Ist seine Funktionalität eingeschränkt oder gestört, können Therapeuten zunehmend auf neueste neurobiologische Erkenntnisse zurückgreifen, um Betroffenen zu helfen. Der 2. Kongress „Neurobiologie der Psychotherapie“ fand vom 3.-5. Juli in Salzburg statt. Sein Motto lautete „Beziehungen und Komplexität“.

Stuttgart, Juli 2009 - Rund 500 Psychiater, Psychotherapeuten, Psychologen, Neurologen und andere interessierte Berufsgruppen zog es letztes Wochenende in die Große Aula der Universität Salzburg. Dort ging der Kongress „Neurobiologie der Psychotherapie“ in seine 2. Runde, der 2007 in München mit gut 350 Teilnehmern seinen Auftakt gefeiert hatte. Unter dem Tagungsmotto „Beziehungen und Komplexität“ fanden drei Tage lang Vorträge und Workshops führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Neurowissenschaften statt.

Dr. Wulf Bertram, verlegerischer Geschäftsführer des Schattauer Verlages in Stuttgart und zugleich Mitveranstalter und Organisator des Kongresses, zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung: „Auch diesmal ist es wieder gelungen, die Elite der Neurowissenschaftler zusammenzubringen und ein Spektrum spannendster Themen zu präsentieren: Von der Neurobiologie der Liebe zu den zerebralen Begleiterscheinungen einer Spinnenphobie, von den Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Psyche zur elektrischen Stimulation des Gehirns als Therapie psychischer und neurologischer Störungen – und das Ganze im einmaligen historischen Ambiente der Stadt Salzburg. Das ist für die Attraktivität und Kreativität einer solchen Tagung von unschätzbarem Wert.“

Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Academia Europaea) veranstaltet vom:

  • Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
  • Center for Complex Systems, München und Salzburg
  • Universitätsklinik für Medizinische Psychologie, Medizinische Universität Innsbruck
  • Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Psychosomatische Klinik Windach
  • Schattauer Verlag, Stuttgart

Die Wissenschaftliche Leitung hatten inne:

  • Dr. Wulf Bertram, Stuttgart
  • Prof. Dr. Günter Schiepek, Salzburg
  • Prof. Dr. Dr. Christian Schubert, Innsbruck
  • Prof. Dr. Christoph Stuppäck, Salzburg
  • Prof. Dr. Michael Zaudig, Windach

Medienhinweis: Am 15.7.09 sendet der österreichische Rundfunksender Ö1 in der Reihe Salzburger Nachtstudio ab 21 Uhr eine einstündige Radio-Sendung zu unseren Kongress.

Ausführlichere Informationen zum Kongress finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Berichterstattung in den Medien
Artikel von Medizinischer Universität Innsbruck


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