Psychiatrie in Europa – Herausforderungen und Perspektiven

Europa wird größer und wächst zusammen. Damit nimmt die Vielfalt an Versorgungsformen für Betroffene mit psychischen Störungen in Europa zu. Dabei wird die Frage der Harmonisierung und Implementierung von Standards psychiatrischer Diagnostik und Therapie in ganz Europa drängender, aber auch komplexer. Die Schattauer Fachzeitschrift Opens external link in new window„Die Psychiatrie“ gibt in Ausgabe 1/14 einen aktuellen Überblick über die Opens external link in new window„Psychiatrie in Europa“ und beleuchtete dabei u.a. die Psychiatrie in Russland.

Wie viel Störung ist normal? Die aktuelle Diskussion um die Rechtfertigung mancher Klassifikationskriterien im US-amerikanischen DSM-5-Klassifikationssytem für psychische Störungen zeigt, dass es weltweit und auch in Europa einen Bedarf zur Klärung von Fragen gibt, die das Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie im Kern betreffen. Diese müssen in Europa nicht unbedingt genauso wie in den USA beantwortet werden:

Wo sind die Grenzen zwischen „gesund“ und „krank“, beispielsweise bei Depressionen im Rahmen von Trauerreaktionen? Reicht der Fortschritt in der Erforschung der Ursachen psychischer Störungen schon aus, um beispielsweise neurobiologisch fundierte Klassifikationskriterien für Demenzen einzuführen? Wie ist der Stand der Forschung in der Früherkennung und Prävention psychischer Störungen – können wir, beispielsweise für die Schizophrenie, schon Kriterien frühester Erkrankungsformen definieren, die dann auch eine ausreichende prädiktive Spezifität haben, um eine Therapieindikation darzustellen?

Doch über die Klassifikation psychischer Störungen hinaus geht es in Europa um die bestmöglichen Versorgungsmodelle bei psychischen Störungen, um Fragen des politischen Willens zu notwendigen Reformen in der öffentlichen Gesundheitsfürsorge der psychisch Kranken – in Anbetracht stetig steigender Inanspruchnahme einerseits bei gleichzeitigen Hinweisen für eine Unterversorgung im Bereich psychischer Störungen andererseits.

Ausgabe 1/14 der Fachzeitschrift „Die Psychatrie“ gibt einen Einblick in folgende Themen der Psychiatrie in Europa:

 

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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.