Einfluss des Lebensstils auf das Gewicht

EPIC-Studie entlarvt „Dickmacher“


Übergewicht entsteht nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Das Risiko an Fettleibigkeit zu erkranken, lässt sich auf unseren Lebensstil zurückführen. Im Fachbeitrag Opens external link in new window„Einfluss modifizierbarer Lebensstilfaktoren auf Gewichtsentwicklung und Körperfettverteilung“ geht Prof. Dr. Heiner Boeing (Deutsches Institut für Ernährungsforschung) in der Zeitschrift Opens external link in new windowAdipositas gewichtssteigernden Gewohnheiten auf den Grund.

Alljährlich nimmt man sich vermutlich überall auf der Welt vor, im neuen Jahr besser aufs Gewicht zu achten. Diese Vorsätze sind zum Teil aber schnell vergessen. Anfälliger als ihre Nachbarn aus West- und Nordeuropa sind für Adipositas Frauen aus Zentral- und Osteuropa sowie den Mittelmeerländern. Das Adipositas-Risiko hängt mit der durch Kultur und Lebensweise geprägten adipogenen Gesamtkonstellation zusammen – die glücklicherweise veränderbar ist.

Die EPIC(European Prospective Investigation intoCancerand Nutrition)-Studie, die europaweit in 23 Studienzentren und mit 521.448 Teilnehmern von 1992 bis 1998 durchgeführt wurde, hat Zusammenhänge zwischen Lebensstil und der Entwicklung chronischer Erkrankungen untersucht. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Heiner Boeing (Nuthetal) stell in der Adipositas 4/2013 heraus, was der Gewichtszunahme entgegengesetzt werden könnte:

  • Mehr Ballaststoffe und mehr körperliche Aktivität
  • Mehr Obst- und Gemüse, vor allem bei ehemaligen Rauchern
  • Verringerte Aufnahme tierischer Proteine
  • Weniger Alkohol!


In ihrem Artikel geben die Autoren auch Gewichtszunahme-Vorhersagemodelle, orientiert an Geschlecht, Alter sportlicher Aktivität, Verzehr zuckerhaltiger Getränke und anderer Faktoren.

 

Möchten Sie den Beitrag „Einfluss modifizierbarer Lebensstilfaktoren auf die Gewichtsentwicklung und Körperfettverteilung“ (Adipositas 4/13) für Ihre Recherche als Hintergrundinformation nutzen? Fordern Sie bei Interesse unter Opens window for sending emailstefanie.albert(at)schattauer.de das PDF an. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattung. Übersenden Sie uns bei Berücksichtigung unserer Publikationen als Quellenangabe etc. bitte ein Belegexemplar (gerne auch als PDF oder Link).

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