Zeitumstellung: Vorsicht beim Griff zu Schlaftabletten

Diesen Sonntag wird die Uhr von 3 auf 2 Uhr zurück gestellt. Damit endet die Sommerzeit und wir kehren zur Winterzeit bzw. Normalzeit zurück. Die Zeitumstellung wurde erstmals 1916 in Deutschland eingeführt. Viele klagen darüber, dass die Zeitumstellung ihren Schlafrhythmus durcheinander bringt. Leicht geht da der Griff zu Schlaftabletten. Aber Vorsicht, bei langfristigem Gebrauch besteht Abhängigkeitsgefahr. Die im Schattauer Verlag erschienene Fachzeitschrift SCHLAF beschäftigt sich in Ausgabe 3/14 mit medikamentösen Schlaftherapien.

In den 60er Jahren kam mit den Benzodiazepinen und ihren Analoga eine neue Schlafmittelgeneration auf den Markt, die schnell wirksam, zuverlässig und vermeintlich sicher erschien. Sie verbreiteten sich rasch und wurde recht häufig verschrieben. In den 90er Jahren gerieten diese Schlaftabletten wegen des hohen Abhängigkeitsrisikos zunehmend in die Kritik. In Deutschland sind derzeit rund 1 Million Menschen betroffen - laut einer aktuellen Stellungnahme der Bundesärztekammer zum ambulanten Entzug Benzodiazepin-abhängiger Patienten.
Es wird empfohlen, diese Schlaftabletten ausschließlich zur Kurzzeitbehandlung in einem Zeitraum von weniger als 4 Wochen einzunehmen. Eine längerfristige Behandlung sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen, denn abgesehen vom Abhängigkeitsrisiko besteht zudem die Gefahr einer Chronifizierung der möglicherweise zugrunde liegenden körperlichen oder psychiatrischen Primärerkrankung.

Weitere Informationen zum Thema können Sie dem Fachartikel „Opens external link in new windowHypnotikaeinsatz und Abhängigkeit in der Insomnie-Therapie“ von Christina Dirks (Klinik für Schlafmedizin, Münster) entnehmen.

Kinderleicht schlafen

Auch Kinder beeinflusst die Zeitumstellung. Sie müssen plötzlich eine Stunde früher ins Bett als gewohnt, was von Eltern zum Teil viel Geduld und Überzeugungsarbeit fordert. Die Audio-CD der Hypnotherapeutin Ina Hullmann hilft mit einer geführten Phantasiereise, dass der Sandmann bei kleinen und großen Kindern schneller kommt.

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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.