Schlaf und seine enge Verbindung zu Herz & Kreislauf

Die Regulation physiologischer Prozesse ist eng mit dem Schlafrhythmus und der Schlafqualität verknüpft. Schlafbezogene Atmungsstörungen können auf Herzfehler oder andere kardiale Erkrankungen hinweisen. Opens external link in new windowAusgabe 1/14 der Schattauer Fachzeitschrift Opens external link in new windowSchlaf untersucht die enge Verbindung zwischen Schlaf und Herz-Kreislauferkrankungen, berichtet über Assoziationen von Schlafapnoe und arteriellem sowie pulmonalen Bluthochdruck, Vorhofflimmern im Schlaf wie auch entsprechende Therapieansätze.

Schlafstörungen und Herz-Kreislauferkrankungen sind Volkskrankheiten. Oftmals treten sie gemeinsam auf oder bedingen einander. Der Schlaf beeinflusst eine Vielzahl physiologischer Prozesse und die autonome Nervenfunktion. Schlafstadien-abhängig wird die Produktion hormoneller Systeme hoch- oder runterreguliert (z. B. Kortisol oder Wachstumshormon). Auch Herzfrequenz und Blutdruck werden Schlafstadien-abhängig reguliert mit einem Absinken des systolischen und diastolischen Blutdruckes und der Herzfrequenz im Tiefschlaf. Auch wenn die biologischen Systeme sich im REM-Schlaf unterschiedlich verhalten (so können hier Atemfrequenz und Blutdruck ansteigen), ist doch der gesunde Schlaf charakterisiert durch ein Absinken des mittleren Blutdrucks um im Mittel 10 bis 15 % (sogenanntes „Dipping“).

Studien der letzten Jahre haben aufzeigen können, dass ein Non-Dipping, also das fehlende Absinken des nächtlichen schlafbezogenen Blutdrucks oder sogar ein Ansteigen des nächtlichen Blutdrucks, ein unabhängiger Prädiktor für das kardiovaskuläre Risiko ist. Ein solches Non-Dipping findet sich bei einer Vielzahl von schlafbezogenen Erkrankungen und sekundären Hypertonien.

In Opens external link in new windowAusgabe 1/4 der Schlaf sind folgende Fachbeiträge erschienen:

  • Schlaf & arterielle Hypertonie(B. Sanner)   
  • KHK & Schlafbezogene Atmungsstörungen (A. Hetzenecker, M. Arzt)
  • Schlaf & Vorhofflimmern (H. Fox, T. Bitter, D. Horstkotte, O. Oldenburg)   
  • Schlafapnoe & Schlaganfall (M. Boentert)   
  • Opens external link in new windowSchlaf & Lungenembolie/pulmonale Hypertonie (R. Schulz)   
  • Einmal obstruktives Schlafapnoe-Syndrom – immer obstruktives Schlafapnoe-Syndrom? (M. Orth, K. Rasche)   
  • Schlafapnoe & Herzschwäche. Rationale der SERVE-HF-Studie (O. Oldenburg, H. Fox, T. Bitter, D. Horstkotte, H. Woehrle)

 

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Stefanie Albert
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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.