Psychische Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Der Zustrom von Einwanderern nach Europa füllt derzeit die Medien. Viele Flüchtlinge und Asylbewerber kämpfen mit psychischen Störungen. In der Schattauer Fachzeitschrift „Die Psychiatrie“, Ausgabe 4/15, gibt der Fachbeitrag „Refugees and asylum seekers in Europe“ einen Überblick über die aktuelle Situation.

Europäische Länder sind die Hauptaufnahmeländer von Einwanderern wie Flüchtlingen und Asylbewerbern, die ethnischen Minderheiten angehören – aufgrund einer globalen Zunahme sozialer und politischer Instabilität sowie sozio-ökonomischer Konflikte. Die Zahl der ethnischen Minderheiten und die Zahl der Menschen mit psychischen Störungen wachsen daher deutlich an.

Die aktuelle Gesundheitsversorgung ist auf diese spezifische Population von psychisch erkrankten Migranten oder ethnischen Minderheiten nicht vorbereitet. Der psychischen Gesundheitsversorgung von Patienten mit Migrationshintergrund fehlt es oft an kultureller Kompetenz und Gesetzgebung – entsprechend variiert der Zugang und die Inanspruchnahme von Gesundheitsversorgung von Land zu Land.

Dr. Meryam Schouler-Ocak (University Psychiatric Clinic of Charité at St. Hedwig's Hospital Berlin) und Prof. Dr. Marianne C. Kastrup (Speciallæge i psykiatri, Frederiksberg, Denmark) geben in ihrem Beitrag einen Überblick über die aktuelle psychische Situation der ethnischen Minderheiten, vor allem von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Europa.

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Weitere Beiträge aus „Die Psychiatrie“ 4/15
Schwerpunkt: Der Mensch im Mittelpunkt  - Versorgung neu denken

  • Supported Employment bei schweren psychischen Erkrankungen
  • Armut und psychische Erkrankung
  • Das Grauen hat ein Ende – die Psychiatriereform in Deutschland West und Ost. Ein Erfahrungsbericht    
  • Regionale Variationen der ambulanten primär- und fachärztlichen Versorgung psychischer Störungen    
  • Chancen der individualisierten Psychiatrie und Psychotherapie am Beispiel schizophrener Psychosen   
  • Gewichtszunahme unter Therapie mit Antipsychotika: Was wissen wir und was können wir tun?


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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.