Deutscher Kopfschmerztag

„Nervenheilkunde“ thematisiert Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Am 5. September ist Deutscher Kopfschmerztag. Fast drei Viertel der erwachsenen Deutschen leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen, aber auch viele Kinder und Jugendliche sind betroffen –Tendenz steigend. Die Schattauer Fachzeitschrift „Nervenheilkunde“ beleuchtet in Opens external link in new windowAusgabe 8/15 Entstehung und Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen.

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Kindes- und Jugendalter. 66% bis 71% der 12- bis 15-Jährigen haben mindestens eine Kopfschmerzepisode innerhalb von drei Monaten. 22% bis 40% leiden wöchentlich an Kopfschmerzen. Die WHO stufte Kopfschmerzerkrankungen als eine der zehn am stärksten beeinträchtigenden Krankheiten ein. Zudem erhöhen häufige Kopfschmerzen im Kindesalter das Risiko für chronische Kopfschmerzen im Erwachsenenalter.

Risikofaktoren

In epidemiologischen Studien wurden eine Reihe von Risikofaktoren für Kopfschmerzen identifiziert: Einerseits finden sich „nicht beeinflussbaren” Risikofaktoren wie genetische Ursachen und das Geschlecht. Andererseits bestehen neben solchen nicht beeinflussbaren Risikofaktoren auch beeinflussbare Risikofaktoren wie Stress, erhöhte muskuläre Anspannung und Schmerzen in der Schulter- und Nackenregion sowie „Lifestyle Faktoren” wie Rauchen, hoher Koffein- und Alkoholkonsum und körperliche Inaktivität. Durch ein theoretisches „vollständiges“ Vermeiden dieser beeinflussbaren Risikofaktoren könnten etwa 19,7% der Kopfschmerzen und sogar 43,8% von Migräneanfälle verhindert werden.

Inhaltsverzeichnis Nervenheilkunde 8/15:

  • Epidemiologie primärer Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen
    Lucia Albers und Kollegen stellen die Entwicklung der Kopfschmerzhäufigkeit vor.
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  • Psychologische Behandlung des Kopfschmerzes bei Kindern und Jugendlichen
    Peter Kopp und Kollegen veranschaulichen in ihrer Übersicht die Wirksamkeit von psychologischen Verhandlungsverfahren.
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  • Medikamentöse Therapie idiopathischer Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter
    Stefan Evers reflektiert und aktualisiert die medikamentöse Therapieempfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft und der Gesellschaft für Neuropädiatrie.
    Opens external link in new windowZum kompletten Beitrag
  • Komplementäre Behandlungsverfahren bei kindlichen Kopfschmerzen
    Benjamin Gronwald und Mitarbeiter untersuchen die Wirksamkeit und stoßen auf unzureichende Datenlage
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  • Führt eine niederschwellige Psychoedukation in der Schule zu einer Reduktion von Kopfschmerzen?
    Andreas Straube und Kollegen stellen eine Möglichkeit vor, mit einer niederschwelligen Intervention an Schulen, die aus Elementen der Psychoedukation und Anleitung zu Eigenübungen für die Schulter-Nacken-Muskulatur besteht, nachhaltig Kopfschmerzen bei Jugendlichen zu bessern.
    Opens external link in new windowZur Zusammenfassung

Literaturtipp

Jens Kuhn / Heiko Bewermeyer
Symptom Kopfschmerz
Entscheidungshilfen in der Akutsituation
Mit einem Geleitwort von Joachim Klosterkötter und Gereon Fink
2008. 278 Seiten, 7 Zeichnungen, 140 Tab., kart.
D: € 39,99 /A: € 41,20
ISBN:
978-3-7945-2476-1 (Print)
978-3-7945-6473-6 (eBook PDF)

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Pressekontakt:
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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.