Welt-Parkinson-Tag

„Nervenheilkunde“ veröffentlicht Schwerpunktausgabe zu Parkinson

Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. In Deutschland leiden laut Deutscher Parkinson Vereinigung rund 240.000 bis 280.000 Patienten unter der Erkrankung, weltweit sind es etwa 4 Millionen Menschen. Aufgrund des demographischen Wandels und des medizinischen Fortschritts geht das Kompetenznetz Parkinson e.V. von einer weltweiten Verdoppelung der Betroffenenzahl bis 2030 aus. Die meisten von ihnen sind über 60 Jahre alt, etwa 10% sind 40 Jahre oder jünger. 

Ausgabe 4/2016 der „Nervenheilkunde“ befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Erkrankung und ihren Therapiemöglichkeiten.

Schreibstörungen bei Morbus Parkinson
Die Beeinträchtigung der Handschrift stellt ein häufig auftretendes Symptom im Krankheitsverlauf von Parkinson-Syndromen dar. Aufgrund der Basalgangliendegeneration sind automatische Schreibbewegungen erschwert, oftmals sind Mikrografie, Veränderungen der Schreibgeschwindigkeit und -beschleunigung sowie der Schreibflüssigkeit erkennbar.
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Reduzierung von Gangblockaden bei Parkinson
Motorische Blockaden während des Gehens (engl. freezing of gait) behindern die motorische Selbstständigkeit und sind Ursache für ein gesteigertes Sturzrisiko bei Parkinson-Syndromen. Für diese als On-Freezing bezeichneten motorischen Blockaden ist das Münchner Anti-Freezing-Training (MAFT) konzipiert. Signifikante Resultate in der Reduktion von Freezing konnten nach zweiwöchigem Training gezeigt werden.
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Pharmakotherapie des Parkinson
Die Suche nach besseren symptomatischen Parkinson-Therapeutika hat in den letzten Jahren zahlreiche Neuentwicklungen hervorgebracht. Dr. Urban Fietzek (München) und Prof. Dr. Andres Ceballos-Baumann (München) geben einen Überblick über neue Ergebnisse aus der klinischen Forschung.
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Blasenstörungen bei Parkinson-Syndromen
Blasenstörungen sind ein extrem häufiges Symptom, das für einige Parkinson-Patienten krankheitsdominierend wirken kann. Beim idiopathischen Parkinson-Syndrom liegt die Prävalenz von Blasenstörungen bei ca. 60% und nimmt altersabhängig zu. Die Übersicht von Dr. Franz M. J. Pfister (München) soll helfen, Neurologen für das Thema zu sensibilisieren.
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Morbus Wilson
Eine Erkrankung, die Neurologen im Parkinsonbereich immer wieder herausfordert, ist Morbus Wilson. Bei dieser autosomal-rezessiven Erkrankung kommt es durch Mutationen des ATP7B-Gens zu einer Störung des Kupferstoffwechsels. Eine verminderte biliäre Kupferausscheidung und massive Kupferablagerungen insbesondere in Leber und Gehirn sind die Folge. Eine Nichtbehandlung dieser selten und häufig übersehenen Erkrankung hat schlimme Konsequenzen für den Patienten.
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Eskalationstherapien bei Morbus Parkinson
Medikamentenpumpen mit Apomorphin subkutan oder mit Levodopa/Carbidopa-Gel jejunal via perkutaner enteralen Gastrostomie (PEG) und die tiefe Hirnstimulation stellen die Eskalationstherapien bei Levodopa-Wirkfluktuationen und Dyskinesien dar, wenn die Optimierungsmöglichkeiten der oralen Medikation erschöpft sind.
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Pressekontakt:
Stefanie Engelfried
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schattauer GmbH
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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.