Tag des Schlafes: Wie gesund schläft Deutschland?

Schläfst Du schon oder liegst Du noch wach? Am 21. Juni ist der Tag des Schlafes. Welcher Tag eignet sich dafür besser als der längste Tag des Jahres mit der kürzesten Nacht?  Die Schattauer-Opens internal link in current windowFachzeitschrift SCHLAF, Ausgabe 2/16, geht in einer aktuellen Studie der Frage nach „Wie gesund schläft Deutschland?“

Im Laufe einer Nacht durchläuft der Mensch ca. fünf bis sechs Schlafzyklen. Die rund 90-minütigen Schlafzyklen setzen sich jeweils aus einer Non-REM- und einer anschließenden REM-Schlafphase (REM = Rapid Eye Movement) zusammen. Der Tiefschlaf nimmt im Laufe der Nacht ab, wohingegen die REM-Schlafphasen zunehmen. Der Schlafrhythmus bei Menschen richtet sich nach einem zirkadianen
24-Stunden-Rhythmus, der mit Hilfe äußerer Einflüsse, wie z.B. Tageslicht, synchronisiert wird. Durch die Verwendung von künstlichen Lichtquellen kann dieser natürliche Rhythmus aus dem Gleichgewicht geraten.

Jeder vierte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Schlaf und Gesundheit sind jedoch eng miteinander verknüpft. Eine aktuelle Studie der Deutschen Sporthochsuche Köln geht der Frage nach: „Wie gesund schläft Deutschland?“  Untersucht wurde unter anderem das Schlafverhalten in verschiedenen Altersphasen. Demnach zeichnet sich vor allem die Gruppe der 18-29-Jährigen als „gute Schläfer“ aus. Über 65-Jährige haben im Durchschnitt zwar die höchste Bettliegezeit von allen Altersklassen, aber die geringste Schlafeffizienz. Das Schlafverhalten unterscheidet sich auch hinsichtlich des Geschlechts. Frauen gehen im Durchschnitt früher zu Bett als Männer, brauchen aber länger zum Einschlafen und stehen früher auf. Zudem haben sie selbst den Eindruck schlechter zu schlafen. Während sich Frauen beim Schlaf häufiger durch persönliche Probleme beeinflussen lassen, werden Männer eher durch Belastungen am Arbeitsplatz wachgehalten. Zudem wirkt sich körperliche Aktivität tendenziell wohltuend auf den Schlaf aus.

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Terminhinweis:

Am Tag des Schlafes, 21.6.16, 10 Uhr, ist Dr. Hans-Günter Weeß (Leiter des Schlafzentrums in Klingenmünster und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) in der Sendung SWR1 Leute zu Gast. Er trainiert Menschen, ihre eigene Schlaftablette zu werden und verrät, was man gegen Schlafstörungen unternehmen kann.
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Buchtipp:
Von Dr. Weeß ist im Schattauer Verlag folgendes Buch erschienen:

Hans-Günter Weeß
Die schlaflose Gesellschaft
Wege zu erholsamem Schlaf und mehr Leistungsvermögen
2016. 268 Seiten, 26 Abb., kart.
D: € 19,99 / A: € 20,60
ISBN:
978-3-7945-3126-4 (Print)
978-3-7945-6949-6 (eBook PDF)

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Lernen Sie unseren Autor im VideoPodcast besser kennen:



Über die Zeitschrift SCHLAF:

Schlafstörungen nehmen epidemieartig zu und sind als Ursache und Folge vieler weiterer Erkrankungen sowohl gesundheitspolitisch als auch volkswirtschaftlich bedeutsam. Da im Versorgungsbereich und bei den Zuweisern häufig ein Bedarf an präzisen Kenntnissen zur Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen besteht, beschreitet die Zeitschrift SCHLAF neue Wege in der Kommunikation des Themas Schlaf. Die im Schattauer Verlag publizierte Fachzeitschrift wurde 2012 gegründet und erscheint 4x jährlich.

Pressekontakt:
Stefanie Engelfried
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schattauer GmbH
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Über den Schattauer Verlag
Der Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften (gegründet 1949), Stuttgart, ist ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen mit 60 MitarbeiterInnen. Zu den Standbeinen des Verlages zählen das renommierte Fachbuchprogramm (weltweite Anerkennung genießen dabei bspw. die Farbatlanten, u.a. Rohens „Anatomie des Menschen“, bereits in 20 Sprachen erschienen), 21 nationale und internationale Fachzeitschriften (die auflagenstärkste Zeitschrift ist die „Nervenheilkunde“, eine Zeitschrift aus dem Bereich der Neurowissenschaften) sowie die Kongressorganisation Schattauer Convention mit Fortbildungs-Seminaren für Human- und Veterinärmediziner. Ein mit dem Schattauer Verlag verbundenes Unternehmen ist der Psychiatrie Verlag, Köln.