Pressemitteilung zum Hauptstadtkongress Psychodynamik

30. Juni bis 2. Juli 2017, Berlin

Hauptstadtkongress Psychodynamik geht in die zweite Runde

Experten diskutieren über die Zukunft der Psychotherapie

Berlin, Juni 2017 – In Deutschland leidet mehr als jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung (1). Psychodynamische Therapiemethoden haben sich in der Behandlung von Traumata, Depression, Borderline oder anderen Störungen bewährt. Auf dem 2. Hauptstadtkongress Psychodynamik vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 in Berlin diskutieren Experten, wie sich die Versorgung psychisch kranker Menschen in Zeiten der Ökonomisierung weiterentwickeln und welchen Beitrag die Psychodynamik dazu leisten kann.  Das vielseitige Programm richtet sich sowohl an erfahrene Psychotherapeuten als auch an den Nachwuchs.

„Psychodynamische Verfahren bilden den Drehpunkt der Psychotherapie und ihre Methoden finden sich auch in vielen anderen Psychotherapien wieder“, sagt Dr. med. Dipl.-Psych. Wulf Bertram vom Organisationskomitee des Hauptstadtkongresses. Ein wichtiges Anliegen des Kongresses, der unter dem Motto „Blick zurück in die Zukunft“ steht, ist daher auch die Rückbesinnung auf die gemeinsame Basis, auf der psychodynamische Verfahren gründen. Beim 1. Hauptstadtkongress Psychodynamik, der 2015 stattfand, tauschten sich hierzu mehr als 400 Teilnehmer aus. Die diesjährige Fortsetzung ist gleichzeitig der erste große Kongress für Psychotherapie und Psychosomatik seit Inkrafttreten der Strukturreform der psychotherapeutischen Versorgung am 1. April 2017. „Sie bietet somit auch ein Forum, auf dem Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sich über diese brisanten Änderungen austauschen können“, ergänzt Bertram.

Als Psychodynamik bezeichnen Experten die bewussten und unbewussten geistigen Prozesse, die menschliches Verhalten prägen und steuern. Erbanlagen und Umwelteinflüsse sorgen ab der frühen Kindheit dafür, dass sich bestimmte Prozesse in Verhaltensmustern festigen. „In der psychodynamischen Psychotherapie geht es darum, diese Verhaltensmuster zu erkennen und – wo nötig und möglich – zu durchbrechen“, so Bertram. „Gleichzeitig geht es auch darum, geeignete Indikationen für die verschiedenen psychodynamischen Ansätze abzustecken, von der klassischen Psychoanalyse auf der Couch bis hin zu modernen strukturbezogenen oder traumzentrierten Methoden“.

Der Hauptstadtkongress Psychodynamik findet vom 30. Juni bis einschließlich 2. Juli 2017 in Berlin statt. Das Angebot umfasst neben Vorträgen und Workshops auch eine Industrieausstellung. Veranstalter ist Schattauer – Verlag für Medizin und Naturwissenschaften in Kooperation mit der Deutschen Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT).

Weitere Informationen zum Kongress gibt es auf der Homepage.
Dort finden Sie auch das Vorprogramm zum Download.

Quellen:

(1) Bundespsychotherapeutenkammer: 10 Tatsachen zur Psychotherapie

Pressekontakt:

Lisa Ströhlein
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