
Der Schattauer Verlag ist ein eigentümergeführtes Unternehmen, unabhängig von Medienkonzernen und Investment-Firmen. Er wird von seinem Inhaber und Verleger Dieter Bergemann geleitet. Weitere Geschäftsführer sind Dipl.-Psych. Dr. med. Wulf Bertram, der für die wissenschaftlichen Inhalte des Verlagsprogramms zuständig ist, und Jan Haaf, der den Bereich „Neue Medien“ verantwortet und zudem als Geschäftsführer des Psychiatrie Verlags, Bonn, fungiert, an dem Schattauer mehrheitlich beteiligt ist.
Schattauer beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und weist personell wie ökonomisch eine expansive Tendenz auf.
Ein Netzwerk von Autoren, Beratern und Reviewern aus sämtlichen Bereichen der Medizin, das mit führenden Universitäten weltweit verknüpft ist, bürgt für Aktualität und fundierte Fachinformation des Buch- und Zeitschriftenprogramms.

Das Verlagsprogramm umfasst über
600 lieferbare Buchtitel (bei ca. 60 Neuerscheinungen jährlich), zumeist Atlanten, Lehr- und Handbücher für Ärzte und Studierende sowie für Mitarbeiter in Fachbereichen des Gesundheitswesens. Zahlreiche Buchtitel sind in mehreren Fremdsprachen erschienen, teils im eigenen Verlag, teils als Lizenzausgabe bei internationalen Fachverlagen. Weltweites Renommee genießen die Farbatlanten, besonders der Titel „
Anatomie des Menschen“, der bereits in 20 Sprachen veröffentlich wurde. Großes Gewicht liegt mittlerweile auch auf Monographien und Lehrbüchern aus dem Bereich Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie.

21 Zeitschriftenaus den Bereichen Human- und Veterinärmedizin, der medizinischen Informatik, Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie stellen den zweiten Schwerpunkt der Verlagstätigkeit dar.
Die „
Nervenheilkunde“ ist die auflagenstärkste Zeitschrift und erscheint mit einer Auflage von jeweils über 30.000 Exemplaren 11-mal jährlich.
Weltweit verbreitet ist die englischsprachige „
Thrombosis and Haemostasis“, die durch ihren hohen Impact Factor eine herausragende internationale Publikationsplattform im Bereich der Blutgerinnung bietet. Alle Zeitschriften stehen zusätzlich zu den Printausgaben im Volltext online zur Verfügung.
Um der wachsenden Bedeutung der webbasierten Informationsmedien Rechnung zu tragen, wurde 2010 mit „
ACI – Applied Clinical Informatics“ das erste reine eJournal des Verlages begründet.