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Büttner

Sexualität und Trauma

Grundlagen und Therapie traumaassoziierter sexueller Störungen

Mit Geleitworten von Ulrich Clement und Martin Sack

2018. 494 Seiten, 23 Abb., 23 Tab., kart.

  • Verletzte Seele, verletzter Körper, verletzliche Sexualität

    Viele Menschen, die ein Trauma erlitten haben, leiden später unter Problemen mit ihrer Sexualität. Vor allem Betroffenen von sexueller Gewalt fällt es oft schwer, einen unbelasteten und selbstfürsorglichen Zugang zur Sexualität zu entwickeln. Das Vermeiden von Nähe und Intimität, sexuelle Selbst- und Fremdschädigungen, Reviktimisierungen, körperliche Schmerzen und Gefühllosigkeit, aber auch Partnerschaftsprobleme, Trennungen, Einsamkeit und seelische Krisen zählen zu den typischen Folgen. Die Ressource Sexualität als Möglichkeit, Verbundenheit und Lebendigkeit zu erleben, ist nicht zugänglich.

    Wie kommt man mit Betroffenen am besten ins Gespräch über ihre Sexualität? Was gilt es bei der Diagnostik zu beachten? Wie gelingt die Therapie? Experten aus Wissenschaft und Praxis vermitteln Psychotherapeuten, Ärzten, Sexualtherapeuten und -beratern Grundlagenwissen zur Entstehung und Symptomatik sexueller Störungen im Kontext von Trauma. Sie stellen vielfältige und wirksame Behandlungskonzepte vor und geben praxiserprobte Empfehlungen, damit eine erfolgreiche Therapie möglich wird.

     

    "Schwierige Themen werden gern vermieden. Aber gute Bücher zu schwierigen Themen öffnen die Tür, indem sie das bereitstellen, was die Patientinnen und Patienten brauchen, nämlich erfahrungsgestärkte Praxis, plausible Theorie mit Bodenkontakt und eine mutige professionelle Haltung, sich auch den schwer erträglichen und schrecklichen Seiten menschlicher Sexualität zuzuwenden. 'Sexualität und Trauma' leistet genau das. Es gehört in die Hand jeder Traumatherapeutin und jedes Sexualtherapeuten." (Ulrich Clement).

     

    "Die Autorinnen und Autoren zeigen systematisch und anhand von vielen Praxisbeispielen überzeugend auf, wie hilfreich es sein kann, Störungen der Sexualität als Teil einer komplexen, auch die sexuelle Entwicklung betreffenden Traumafolgesymptomatik zu verstehen [...] Damit öffnet sich der Blick für die Möglichkeit, den sinnlichen und lustvollen Bezug zum eigenen Körper und eine selbstbestimmte Sexualität als realistisch erreichbare Therapieziele in der Behandlung von Patienten und Patientinnen mit sexuellen Gewalterfahrungen ernst zu nehmen." (Martin Sack)

    Keywords: Sexualität und Trauma, sexuelle Störung, sexueller Missbrauch, nichtsexuelle Traumatisierung, Traumafolgestörung, Sexualtherapie, Traumapatient

  • Dr. med.

    Melanie Büttner


    zum Autor

    Dr. med. Melanie Büttner ist an der Klinik u. Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar (TU München) beschäftigt. Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen die Betreuung der Sprechstunde für sexuelle Störungen sowie die Arbeit mit traumatisierten Menschen in der Ambulanz und Tagesklinik. Doch nicht nur klinisch, sondern auch wissenschaftlich befasst sie sich ausführlich mit den Folgen von traumatischen Erfahrungen auf die Sexualität. Nebenbei ist sie als Expertin für das Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE tätig. In ihrer viel beachteten Podcast-Reihe geht sie wissenschaftlich fundiert und sachkundig auf Fragen rund um das Thema Sexualität ein.

  • Psychologische Psychotherapeuten, Ärztliche Psychotherapeuten (Psychosomatiker, Psychiater, fachgebundene ärztliche Psychotherapeuten), Traumatherapeuten, Sexualtherapeuten, Sexualberater, Gynäkologen und Urologen.



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