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S. Blüher (1, 2), E. Sergeyev (1), A. Moser (1), M. Neef (1), A. Hiemisch (1, 3), A. Körner (1, 2), W. Kiess (1, 2)
(1) Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche, Department für Frauen- und Kindermedizin, Universtitäsklinikum Leipzig; (2) IFB AdipositasErkankungen, Universität Leipzig; (3) LIFE Forschungszentrum, Medizinische Fakultät, Universität Leipzig
Es sind bisher mehr als 50 verschiedene genetische Syndrome beschrieben, die mit einer Adipositas assoziiert sein können. Meist bestehen auch weitere spezifische klinische Merkmale wie eine mentale Retardierung, Dysmorphien, Kleinwuchs, Hypogonadismus oder organspezifische Entwicklungsstörungen. Die Adipositas tritt oft stammbetont auf und stellt meistens kein isoliertes Symptom dar. Bei einigen der Adipositas-Syndrome besteht ein charakteristisches Präsentationsalter sowie ein spezifischer Phänotyp, wobei die assoziierten klinischen Symptome jedoch bezüglich Häufigkeit oder Ausprägungsgrad erheblich variieren können. Eine Übersicht über die häufigsten Adipositas-assoziierten Syndrome sowie differentialdiagnostische Überlegungen sind nachfolgend dargestellt.
Fragiles-X-Syndrom, Syndromale Adipositas, Prader-(Labhart)-Willi-Syndrom, Bardet-Biedl-Syndrom, Alström-Syndrom, Cohen-Syndrom, Carpenter-Syndrom, Albright’s hereditäre Osteodystrophie und Rubinstein-Taybi-Syndrom
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Ursula G. Froster Kinder- und Jugendmedizin 2007 7 4: 199-202 | ||