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H. Kleinwechter (1)
(1) Diabetologikum Kiel, Diabetes-Schwerpunktpraxis u. Schulungszentrum
Gestationsdiabetes mellitus (GDM) ist eine Glukosetoleranzstörung, die durch ein standardisiertes Blutglukose-Testverfahren in der Schwangerschaft diagnostiziert werden kann. Die bevölkerungsbezogene Prävalenz ist von verschiedenen Einflüssen abhängig. In einem allgemeinen, internationalen, multiethnischen und multikulturellen geburshilflichen Kollektiv beträgt die Prävalenz nach epidemiologischen Daten 16,1%. In Deutschland lag die zum Zeitpunkt der Geburt erfasste Häufigkeit in den Jahren 2008 und 2009 bei 3,4%. Durch die HAPO-Studie und den Ergebnissen des IADPSG Consensus Panel wird die Diagnostik des GDM mit definierten mütterlichen und neonatalen, klinisch relevanten Endpunkten vereinheitlicht. Die DDG hat sich mit ihrer evidenzbasierten Leitlinie zum GDM aus dem Jahr 2011 diesem Vorgehen angeschlossen. Damit werden zukünftig GDM-Prävalenzen und Therapieergebnisse national und international vergleichbar.
Epidemiologie, Prävalenz, Gestationsdiabetes, Schwangerschaftsergebnis
| 1. | ||
M. Wabitsch Adipositas 2007 1 1: 25-28 | ||
| 2. | ||
U. Scholz1, G. Syrbe2, J. Koscielny3, R. Klamroth4 und das Kompetenznetzwerk Hämorrhagische Diathesen Ost (KHDO)* Hämostaseologie 2008 28 3: 150-154 | ||
| 3. | ||
M. Schmid1*, A. Schielke2*, J. M. Fegert3, T. Becker2, M. Kölch3 Nervenheilkunde 2008 27 6: 521-526 | ||