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D. Windschall (1), R. Trauzeddel (2)
(1) Klinik für Kinder und Jugendmedizin, Asklepios Klinik Weißenfels; (2) Kinderrheumatologie, Helios Klinik Berlin-Buch
Die Gelenksonografie als nicht strahlenbelastende, beliebig oft wiederholbare Bildgebungsmethode spielt inzwischen eine zentrale Rolle in der Diagnostik und Verlaufskontrolle einer juvenilen idiopathischen Arthritis. In Ergänzung des klinischen Befundes gelingt mittels Arthrosonografie der sichere Nachweis einer Gelenk- und Sehnenentzündung in den meisten Gelenken. Für wenige Gelenke (z.B. Wirbelsäulen- oder Kiefergelenke) müssen weitere bildgebende Verfahren hinzugezogen werden. Wichtige Differenzialdiagnosen können bereits sonografisch abgegrenzt werden. Wie in der internistischen Rheumatologie gibt es sonomorphologische Kriterien für eine akute oder persistierende Arthritis bei Kindern. Durch das sich wachstumsbedingt dynamisch verändernde Knorpel- und Knochensystem der Kinder verändert sich einerseits altersabhängig die sonografische Darstellung der Gelenke, andererseits kann bedingt durch eine persistierende Entzündung der Gelenke und dem daraus resultierenden Einfluss auf das lokale Knochenwachstum das sonografische Bild auch innerhalb einer Altersgruppe variieren. Der zunehmende Einsatz der Gelenksonografie in der pädiatrischen Rheumatologie verlangt ein standardisiertes Vorgehen bei der Untersuchung und die Entwicklung eines evaluierten kindlichen Scoresystems zur Graduierung einer juvenilen Arthritis.
juvenile idiopathische Arthritis, Gelenkultraschall, sonomorphologische Kriterien, Scoresystem
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Martin Arbogast1, Renate Häfner2, Hartmut Michels2, Elisabeth Kremling1 arthritis + rheuma 2006 26 6: 364-368 | ||
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Gerd Horneff arthritis + rheuma 2006 26 6: 355-363 | ||
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Johannes Roth1, Michael Borte2 Kinder- und Jugendmedizin 2006 6 5: 307-311 | ||