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M. Cornberg1, 3, 4, J. Wiegand2, 3, 4, K. Deterding1, 3, 4, H. Wedemeyer1, 3, 4
1Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover 2Medizinische Klinik und Poliklinik II, Universität Leipzig 3Kompetenznetz Hepatitis 4Deutsche Leberstiftung
Was bringt uns das Jahr 2008 für die chronisch verlaufenden Virushepatitiden? Für die Hepatitis B wird die Zulassung von Tenofovir, einem sehr effektiven HBV-Polymerase Inhibitor, erwartet. Mit den neuen HBV-Polymerasehemmern Entecavir, Telbivudin und Tenofovir können eigentlich alle Patienten effektiv behandelt werden. Ist das Problem Hepatitis B damit gelöst? Neue Herausforderungen für 2008 sollten Konzepte für das Erreichen der HBs-Seronkonversion sein. Bei der Hepatitis C werden 2008 neue Ergebnisse der STAT-C (Specifically Targeted Antiviral Therapy)-Medikamente erwartet. Die Individualisierung der Therapie mit pegylierten Interferonen bleibt in der klinischen Praxis jedoch weiterhin aktuell, denn die neuen Substanzen werden nicht vor 2011 zugelassen werden. Mitte des Jahres wird die HCV-Leitlinie aktualisiert, so wie sich das für HBV-Leitlinie 2007 bewährt hat.
Hepatitis C, Hepatitis B, Virushepatitis, Interferon alfa, antivirale Therapie
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H. Wedemeyer, C. Trautwein Die Medizinische Welt 2004 55 7: 228- | ||
| 2. | ||
D. Radun, O. Hamouda Die Medizinische Welt 2004 55 7: 206- | ||
| 3. | ||
J. K. Rockstroh (1) Die Medizinische Welt 2011 62 3: 132-138 | ||