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Epidemiologie der Hepatitis B und C in Deutschland

Zeitschrift:Die Medizinische Welt – aus der Wissenschaft in die Praxis
ISSN:0025-8512
Ausgabe:2004 (Vol. 55): Heft 7/8 2004
Seiten:206-

Epidemiologie der Hepatitis B und C in Deutschland

D. Radun, O. Hamouda

Robert Koch-Institut, Berlin, Abt. für Infektionsepidemiologie (Leiterin: Dr. A. Ammon)

Zusammenfassung

Mit dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), das am 1.1.2001 in Kraft trat und das Bundesseuchengesetz (BSeuchG) ablöste, erhielt das System der meldepflichtigen Krankheiten in Deutschland eine neue Basis. Durch die infektionsepidemiologische Überwachung (Surveillance), die die Zusammenarbeit von Laboratorien, Klinikern, Gesundheitsämtern, Landesbehörden und des Robert Koch-Instituts erfordert, konnten in den vergangenen Jahren wichtige Erkenntnisse zur Epidemiologie der Hepatitis B und C in Deutschland gewonnen werden. Die Zahl übermittelter Hepatitis- B-Fälle ist seit 1997, im Gegensatz zu konstanten Hepatitis-C-Meldezahlen, rückläufig. Hohe Inzidenzen fanden sich für beide Hepatitiden bei jungen Erwachsenen, besonders unter Männern. Sexuelle Expositionen stellten für Hepatitis B, intravenöser Drogengebrauch für Hepatitis C vorrangige Risikofaktoren dar.

Stichworte

Epidemiologie, Hepatitis C, Hepatitis B, Surveillance, Infektionsschutzgesetz (IfSG)

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