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D. Radun, O. Hamouda
Robert Koch-Institut, Berlin, Abt. für Infektionsepidemiologie (Leiterin: Dr. A. Ammon)
Mit dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), das am 1.1.2001 in Kraft trat und das Bundesseuchengesetz (BSeuchG) ablöste, erhielt das System der meldepflichtigen Krankheiten in Deutschland eine neue Basis. Durch die infektionsepidemiologische Überwachung (Surveillance), die die Zusammenarbeit von Laboratorien, Klinikern, Gesundheitsämtern, Landesbehörden und des Robert Koch-Instituts erfordert, konnten in den vergangenen Jahren wichtige Erkenntnisse zur Epidemiologie der Hepatitis B und C in Deutschland gewonnen werden. Die Zahl übermittelter Hepatitis- B-Fälle ist seit 1997, im Gegensatz zu konstanten Hepatitis-C-Meldezahlen, rückläufig. Hohe Inzidenzen fanden sich für beide Hepatitiden bei jungen Erwachsenen, besonders unter Männern. Sexuelle Expositionen stellten für Hepatitis B, intravenöser Drogengebrauch für Hepatitis C vorrangige Risikofaktoren dar.
Epidemiologie, Hepatitis C, Hepatitis B, Surveillance, Infektionsschutzgesetz (IfSG)
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M. Cornberg1, 3, 4, J. Wiegand2, 3, 4, K. Deterding1, 3, 4, H. Wedemeyer1, 3, 4 Die Medizinische Welt 2008 59 6: 203-209 | ||
| 2. | ||
H. Wedemeyer, C. Trautwein Die Medizinische Welt 2004 55 7: 228- | ||
| 3. | ||
J. K. Rockstroh (1) Die Medizinische Welt 2011 62 3: 132-138 | ||