Reisen mit transplantierten Kindern – entspannter Urlaub oder Abenteuer ohne Grenzen?
Jürgen Strehlau1, Martin Burdelski2
1Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig (Direktor: Prof. Dr. med. W. Kiess) 2Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel (Direktor: Prof. Dr. med. Martin Schrappe)
Zusammenfassung
Urlaubsreisen mit transplantierten Kindern zeigen den Übergang in ein normales Leben und damit den Status einer erfolgreichen Rehabilitation an – das Ziel jeder Behandlung. Allerdings können anhaltendes Fieber, Durchfall und Dehydration, Übelkeit und wiederholtes Erbrechen der immunsuppressiven Medikation rasch zu einer Herausforderung für die Familie und einen in Transplantationsfragen nicht erfahrenen Arzt vor Ort werden. Gut vorbereitete medizinische Unterlagen, die Kenntnis von Dosisanpassungen und Medikamenteninteraktionen und ein guter Kontakt zum betreuenden Kinder-Transplantationszentrum tragen zu Risikominimierung für Kind und Transplantat und entspannten Ferien bei. Stichworte
Transplantation, Immunsuppression, Impfung, Reisen