![]() |
|
T. Steinert (1), S. Tschöke (1), C. Uhlmann (1)
(1) Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm
Selbstverletzendes Verhalten ist bei Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung häufig und kann viele psychische, soziale und zum Teil auch neurobiologische Funktionen erfüllen. Suizidversuche sind ebenfalls häufig und indizieren ein erhöhtes Suizidrisiko. Bis zu 10% der Patientinnen versterben an Suizid, der Anteil an allen Suiziden wird zwischen 9 und 33% geschätzt. Suizidalität ist deshalb der typische Einweisungsgrund für eine stationäre Behandlung. Trotz des im Langzeitverlauf erhöhten Suizidrisikos muss die Indikation für eine stationäre Behandlung kritisch beurteilt werden. Regressive Tendenzen mit manipulativer Suizidalität, gehäuften Selbstverletzungen und Abgabe von Selbstverantwortung werden gefördert, wenn es nicht gelingt, eine Behandlungsstrategie zur Stärkung der Eigenverantwortung zu etablieren. Diesbezügliche Empfehlungen werden aus den klinischen Erfahrungen einer Kriseninterventionsstation abgeleitet.
Behandlung, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Krisenintervention, Manipulative Suizidalität
| 1. | ||
H. Hauner Adipositas 2008 2 2: 59-66 | ||
| 2. | ||
S. Reuter1, B. Grüner1, A. K. Buck2, N. Blumstein2, P. Kern1, S. N. Reske2 Nuklearmedizin 2008 47 4: 147-152 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0139 | ||
| 3. | ||
Ulrich Sachsse PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2007 11 3: 169-174 | ||